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Dr. Claudia Bogedan - Foto: Hans-Böckler-Stiftung

Hans-Böckler-Stiftung bekommt neue Chefin

Dr. Claudia Bogedan fungiert ab dem 1. September 2021 als neue Geschäftsführerin der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Damit kehrt die promovierte Sozialwissenschaftlerin, die bis Juli 2021 Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen war, an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Von 2007 bis 2015 hat die 46-Jährige bereits in der Stiftung gearbeitet. Zuerst als Forscherin für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI), dann von 2011 bis zu ihrem Wechsel nach Bremen als Leiterin der Abteilung Forschungsförderung und des Referats Erwerbsarbeit im Wandel. Bei der Hans-Böckler-Stiftung folgt die gebürtige Limburgerin nun auf Dr. Norbert Kluge. Der 66-Jährige hatte die Geschäftsführung im Januar 2021 vorübergehend und für begrenzte Zeit übernommen.

"Die Hans-Böckler-Stiftung produziert auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse Daten und Fakten zur Gestaltung von Gesellschaft und Arbeitswelt. Sie ist damit zentraler Stützpfeiler einer der Mitbestimmung verpflichteten Politik, sowohl in den Parlamenten als auch in den Betrieben. Wer wirkmächtiges Handlungs- und Orientierungswissen für Akteure in der Politik, den Gewerkschaften und den Mitbestimmungsorganen zur Verfügung stellen will, muss die unterschiedlichen Handlungslogiken von Wissenschaft, Politik und der betrieblichen Realität kennen. Mit meiner beruflichen Erfahrung als Wissenschaftlerin, Politikerin und Arbeitgeberin von mehreren tausend Beschäftigten im öffentlichen Dienst will ich zu dieser Vermittlung beitragen“, sagt die neue Geschäftsführerin.
 

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