
Klaus Biesenbach wird Direktor der Neuen Nationalgalerie und des Museums des 20. Jahrhunderts - Foto: Casey Kelbaugh
MOCA-Direktor wechselt zur Neuen Nationalgalerie
Die Neue Nationalgalerie Berlin hat Mitte August 2021 nach einer sechsjährigen Renovierungsphase wieder ihre Pforten geöffnet. Es wurde vieles am Gebäude und in den Räumlichkeiten verändert und den heutigen Standards angepasst. Und auch personell steht eine Veränderung bevor. Denn ab dem 1. Januar 2022 wird Klaus Biesenbach als Leiter der Kunsteinrichtung verantwortlich zeichnen. Er folgt dann auf Joachim Jäger.
Biesenbach arbeitet aktuell als künstlerischer Direktor am Museum of Contemporary Art (MOCA) in Los Angeles, USA. Dort gründete er das erste ökologische Museum Council in den Vereinigten Staaten, führte freien Eintritt für das Museum ein, gründete die Performancehalle Wonmi’s Warehouse und machte die Digitalisierung des Museums zu einer Priorität. Davor arbeitete er mehr als 15 Jahre am Museum of Modern Art (MoMa) in New York – zunächst als Kurator, dann als Chief Curator mit der Verantwortung der Abteilung für Medien und Performance. Doch auch in der deutschen Kunstszene kennt er sich aus. Er hat 1991 die Kunst-Werke mitbegründet und gilt als Initiator der Berlin-Biennale, die 1996 ihren Anfang nahm.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: "Durch seine langjährigen Erfahrungen in der Leitung weltweit bedeutender Museen der Moderne bringt Klaus Biesenbach eine beeindruckende internationale Expertise in seine neue Aufgabe mit ein. Er kennt Deutschland und die Welt und ist entsprechend gut vernetzt. Er ist eine erstklassige Wahl, um als neuer Direktor die Weichen für die frisch wiedereröffnete Neue Nationalgalerie und das neue Museum der Moderne Richtung Zukunft zu stellen. Mit seiner Offenheit für das Neue und Unerwartete wird Klaus Biesenbach eine große Bereicherung für die Berliner Museumslandschaft sein."










