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Amnesty International lässt sich seine Banner nicht blockieren

Kaum jemand kennt den Inhalt der 1948 verabschiedeten "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Amnesty International und die Agentur Serviceplan, München, machen mit einer Online-Aktion auf diesen Missstand aufmerksam: Angesprochen werden ausschließlich Internetuser, die ihren Browser um einen Werbeblocker erweitert haben und dadurch kaum normale Werbebanner sehen: Der Amnesty-Banner kann nicht ausgeblendet werden.

Die technische Umsetzung ist kein aufwändiger Trick, sondern Web-Technik in ihrer ursprünglichsten Form: Der Banner wird von den teilnehmenden Partnern als Hintergrundbild in die Seite integriert und an exakt der Position platziert, an der sich die regulären Werbebanner befinden. User, die die entsprechende Internetseite ohne einen "Ad-Blocker" öffnen, sehen daher weiterhin die gewohnten Skyscraper-Ads der werbetreibenden Unternehmen, da sich der Hinweis von Amnesty International für sie unsichtbar dahinter verbirgt. Erst mit einem aktivierten Werbeblocker wird der Amnesty-Banner sichtbar: Da Hintergrundbilder von Werbeblockern nicht erfasst werden, verschwindet zwar das Werbebanner im Vordergrund – aber nicht das Hintergrundbild der Seite. An einer ansonsten leeren weißen Fläche ist damit plötzlich ein Werbebanner verankert – mit einer eindeutigen Botschaft: "Werbung kannst du ausblenden. Menschenrechte nicht."

Die Banner verweisen auf Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und verlinkt auf die entsprechende Aktionsseite www.amnesty.de/menschenrechte, auf der die User verschiedene Mitmachangebote erhalten. Unter anderem können sie sich den unblockable Banner für ihre eigenen Seiten downloaden.

 

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