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Dr. Kim Wünschmann hat Judaistik, Politikwissenschaft und Psychologie studiert - Foto: LMU

Dr. Kim Wünschmann leitet das Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg steht künftig unter einer neuen Leitung. Ab 19. Oktober 2021 ist Dr. Kim Wünschmann die neue Direktorin der Einrichtung. Sie folgt auf Prof. Dr. Miriam Rürüp, die bereits Ende 2020 ans Mosel Mendelssohn Zentrum in Potsdam gewechselt war.

Wünschmann ist studierte Historikerin und Judaistin. Sie arbeitete von 2010 bis 2015 an der Hebräischen Universität Jerusalem am Franz Rosenzweig Minerva Research Center und der Martin Buber Society of Fellows in the Humanities und Social Sciences. Danach folgten Positionen am Centre for German-Jewish Studies an der Universität Sussex und zuletzt am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Dort war Wünschmann auch Koordinatorin für die Zusammenarbeit der Uni mit dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank freut sich über das Engagement: "Mit Kim Wünschmann kommt eine international exzellent vernetzte Expertin nach Hamburg, die mit ihrer Erfahrung und ihrer Expertise zur weiteren Profilbildung des IGdJ entscheidend beitragen kann. Ich bin sicher, dass es ihr als neuer Direktorin und dem gesamten Institut gelingt, die Wissenschaft und auch die ganze Stadtgesellschaft mit ihren wichtigen Forschungsvorhaben zu bereichern und dadurch auch noch mehr Menschen die bedeutende jüdische Geschichte Hamburgs näherzubringen."

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Anja Lüth 27.09.2021

 

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