
Ab September 2022 ist Matthias Pees neuer Intendant der Berliner Festspiele - Foto: BKM/ Thomas Imo
Berliner Festspiele: Matthias Pees folgt auf Thomas Oberender
Der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) hat einen neuen Intendanten für die Berliner Festspiele berufen. Ab 1. September 2022 zeichnet Matthias Pees in dieser Funktion verantwortlich. Er folgt dann auf Thomas Oberender, der die Festspiele seit 2021 leitet und zum Jahresende auf eigenen Wunsch ausscheidet.
Pees, geboren 1970, ist aktuell Intendant und Geschäftsführer des internationalen Produktionshauses Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main. Davor arbeitete er in führenden Positionen sowohl im In- als auch im Ausland – zum Beispiel bei den Wiener Festwochen (2010-2013), dem internationalen Produktionsbüro prod.art.br in Sao Paulo (2004-2010) bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (2003-2004) sowie am Schauspielhannover (2000-2003) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1995-2000).
Mit Amtsantritt wird Matthias Pees auch Mitglied der Geschäftsführung der KBB, zu der weiterhin Mariette Rissenbeek, Charlotte Sieben und Bernd M. Scherer gehören. Im Januar 2023 wird Bonaventure Soh Bejeng Ndikung die Nachfolge Scherers als Intendant im Haus der Kulturen der Welt antreten.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: "Mit Matthias Pees haben wir einen renommierten Theater- und Festivalprofi für die Leitung der Berliner Festspiele gewonnen. Nach erfolgreichen Stationen im In- und Ausland kehrt er nun in die Hauptstadt zurück, um in einer ihrer traditionsreichsten und gleichermaßen innovativen Kultureinrichtungen die unterschiedlichen Erwartungen des Publikums mit den vielfältigen Herausforderungen der Festivalproduktion zusammenzubringen. Ich bin überzeugt, mit Matthias Pees an Bord werden die Berliner Festspiele auch in Zukunft weit über die Grenzen der Stadt hinaus strahlen."










