
Die Jury der Europäischen Kulturmarken-Awards 2021 tagte in diesem Jahr in Dresden, wo auch die Preisverleihung im November stattfinden wird - Foto: Causales
Das sind die Nominierten der Europäischen Kulturmarken-Awards 2021
Die Shortlist der von der Berliner Agentur Causales initiierten Europäischen Kulturmarken-Awards 2021 steht. Die 40-köpfige Expert*innenjury aus Kultur, Wirtschaft und Medien wählte am 24. September 2021 26 Nominierte aus.
In der Kategorie "Europäische Kulturmarke des Jahres 2021" nominierte die Jury das Beethovenjubiläumsjahr BTHVN2020, die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden Württemberg und das Europäische Hansemuseum Lübeck.
Chancen "Europäische Trendmarke des Jahres 2021" zu werden, haben die Stiftung Zukunft Berlin mit dem Projekt "Nachbarn für Nachbarn", die Schweizer Digitalplattform Spectyou sowie die Europäische Kulturhauptstadt Novi Sad 2022 in Serbien.
Für die Auszeichnung als "Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021" nominierten die Jurymitglieder Jasmin Vogel (Vorständin des Kulturforum Witten), Igor Levit (Künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie und des Standpunkte Festivals des Heidelberger Frühlings) sowie Gitte Zschoch (Geschäftsführerin von EUNIC, dem Netzwerk der europäischen Kulturinstitute, Belgien).
In der Kategorie "Europäische*r Kulturinvestor*in des Jahres 2021" gehören Maja Hoffmann (Schweizer Kunstsammlerin und Kunstmäzenin), Ströer Media Deutschland (Partner der Städte sowie der Kunst- und Kulturszene) und die European Cultural Foundation aus den Niederlanden (Fonds für Kultur der Solidarität) zu den Nominierten.
Über eine Nominierung in der Kategorie "Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021" dürfen sich freuen: Die Stiftung Planetarium Berlin, der Weltverband Deutscher Auslandsschulen und der Eva Pitzner Leserattenservice.
Nominiert in der Kategorie "Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2021" sind: das Usedomer Musikfestival als Podium der Ostsee, das Lausitzfestival als Impulsgeberin der Region sowie Tourismus NRW mit "100 Jahre Joseph Beuys" und der Radroute "Beuys & Bike".
Für den "Europäischen Preis für Stadtkultur 2021" wurden die Bundesstadt Bonn, die Brunnenpassage Wien sowie die Stadt Wolfsburg.
In der Kategorie "Europäischer Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt 2021" haben es die Lower Austrian Film Commission, die ufa-Fabrik Berlin und das Kunst Haus Wien auf die Shortlist geschafft.
Die Gewinner*innen werden auf der Kulturmarken-Gala "Night of Cultural Brands" am 11. November 2021 in der Staatsoperette Dresden auf dem Kraftwerk Mitte Dresden bekannt gegeben. Rund Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien sind geladen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des KulturInvest-Kongresses statt. PUBLIC MARKETING ist Partner beider Events.
Europäische Kulturmanagerin der Jahres und Sonderpreis
Zwei Preisträger*innen stehen allerdings schon fest: Eliad Moreh-Rosenberg, Kuratorin und Direktorin des Museum of Holocaust Art in Yad Vashem in Jerusalem wird in der Kategorie "Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021" mit einem Lifetime Achievement Award geehrt. Zudem erhalten die Dresdner Sinfoniker für ihre Innovationen und Experimentierfreude in pandemischen Zeiten einen einmaligen Sonderpreis der Jury, unter anderem für die Projekte "Himmel über Prohlis" und "Elbkarawane 2021". Das Projekt-Beispiel "Himmel über Prohlis": Am 12. September begegneten die Dresdner Sinfoniker auf ihre Weise den Herausforderungen der Corona-Pandemie mit einem bislang beispiellosen Konzert: Zahlreiche Alphörner und Blechblasinstrumente spielten von den höchsten Dächern Dresdens und verwandelten den Stadtteil Prohlis in ein fiktives Alpenpanorama. Der Komponist Markus Lehmann-Horn hatte eigens hierfür ein neues Werk geschrieben, das, wie die weiteren Stücke des Abends, die engen Grenzen des klassischen Konzertsaals sprengte.
Yvonne Wodzak 29.09.2021











