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Tourismus NRW und BTHVN2020 unter den Gewinnern der Kulturmarken-Awards

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Die Preisverleihung der 16. Europäischen Kulturmarken-Awards 2021, die ursprünglich im Rahmen einer Gala in der Dresdner Staatsoperette stattfinden sollte, musste aufgrund der angespannten Inzidenzlage in Sachsen abgesagt werden. Die Agentur Causales aus Berlin, die den Preis 2006 ins Leben gerufen hatte, möchte die Gewinner dennoch würdigen und hat sich dazu entschieden, die Übergabe der Awards in individuellen Veranstaltungen durchzuführen.

Insgesamt 110 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Belarus, Frankreich, Israel, Litauen, Russland, Serbien und den Niederlanden waren im Vorfeld eingegangen. Eine 40-köpfige Expertenjury, der auch PUBLIC MARKETING angehört, ermittelte aus den zahlreichen Einreichungen zunächst eine Shortlist und im Anschluss daran die zehn diesjährigen Preisträger.

Das sind die Gewinner der Kulturmarken-Awards:

  • "Europäische Kulturmarke des Jahres 2021" ist BTHVN2020 (D) als "größter musikalischer Impulsgeber der letzten beiden Jahre", so die Jury. Das Projekt habe durch eine konsequente Markenführung mit einer lebendigen Markenidentität überzeugen können.
  • Der Titel "Europäische Trendmarke des Jahres 2021" geht an die Europäische Kulturhauptstadt Novi Sad 2022 (SRB) aus Serbien. Die Jury habe die Programmatik und der Gesamtauftritt der zukünftigen Kulturhauptstadt, die sich mit mehreren kleinen Projekten beworben hatte, beeindruckt.
  • Jasmin Vogel, Vorständin des Kulturforum Witten (D), ist "Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021". "Ihre Fähigkeiten in Strategieentwicklung, Vision Development und Projektentwicklung machen Sie zum Shootingstar des Wettbewerbs", erklärt Causales.
  • Als „Europäisch*e Kulturinvestor*in" wurde die European Cultural Foundation (NL) aus Amsterdam gekürt. Der Fonds für Kultur der Solidarität wurde als Reaktion auf die Coronavirus-Krise eingerichtet und unterstützt innovative kulturelle Initiativen, die europäische Grenzen, Berufssektoren und künstlerische Disziplinen überschreiten, um gemeinschaftliche Lösungen für dringende sowie systemische Probleme im Zuge der Pandemie anzubieten.
  • In der Kategorie "Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2021" geht der Eva Pfitzner Leserattenservice (D) als Sieger hervor. Das Projekt motiviert Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ungewöhnlichen Formaten zum Lesen, dazu gehört ein Lese-Weltrekord mit 30.000 Teilnehmer*innen.
  • Tourismus NRW e.V. (D) bekommt den Preis als "Europäische Kulturtourismusregion des Jahres 2021" für die digitale Kampagne "100 Jahre Joseph Beuys". Ein interdisziplinäres Netzwerk entwickelte die Radroute "Beuys & Bike".
  • Den "Europäischen Preis für Stadtkultur des Jahres 2021" erhält die Brunnenpassage Wien (AT). Diese ist 2007 als Modellprojekt für transkulturelle Kunst gestartet. In der ehemaligen Markthalle am Brunnenmarkt finden jährlich über 400 Veranstaltungen statt. Die Gesellschaft ist Ausgangspunkt künstlerischen Schaffens. Partnerschaften mit Kulturinstitutionen in der Innenstadt sind Teil des Konzepts.
  • Der "Europäische Preis für Nachhaltigkeit im Kulturmarkt 2021" geht an die Lower Austrian Film Commission (AT) für das Projekt EVERGREEN PRISMA, die Green Filming Initiative der LOWER AUSTRIAN FILM COMMISSION für nachhaltiges Filmschaffen. Die Kombination aus digitaler Plattform, praxisorientiertem Vermittlungsprogramm und landesübergreifender Netzwerkarbeit stellt das umfassende Instrumentarium der Initiative dar.
  • Der Lifetime Achievement Award in der Kategorie "Europäische*r Kulturmanager*in des Jahres 2021" wurde der Kulturmanagerin Eliad Moreh-Rosenberg (ISR) verliehen. Sie studierte in Jerusalem Kunstgeschichte. Heute ist sie Kuratorin und Direktorin des Museum of Holocaust Art in Yad Vashem in Jerusalem und ist für die museale Präsentation der Geschichte des Holocaust verantwortlich. Eliad Moreh-Rosenberg kuratierte zahlreiche Ausstellungen und präsentierte diese in zahlreichen Museen in Europa.
  • Der einmalige Sonderpreis der Jury geht an die Dresdner Sinfoniker (D) – unter anderem für Projekte wie "Himmel über Prohlis" und "Elbkarawane". "Mit innovativer Musikvermittlung und alternativen Konzertformaten weisen die Dresdner Sinfoniker den Weg in die Zukunft - frisch, mitreißend und auf höchstem musikalischen Niveau", sagt Causales.



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(al) 11.11.2021




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