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Saarland informiert über Vertrauliche Spurensicherung nach sexueller Gewalt

Am 25. November 2021 wird der jährliche Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Das Sozialministerium des Saarlands nutzt diesen, um im Rahmen einer Informationskampagne landesweit auf das Hilfsangebot "Vertrauliche Spurensicherung nach sexueller Gewalt" hinzuweisen. Zu den Zielen der Vertraulichen Spurensicherung, die in 15 Einrichtungen verfügbar ist, gehören die Verbesserung der Inanspruchnahme bestehender Hilfeangebote und der medizinischen Versorgung der Betroffenen Opfer sexueller Gewalt.

Sozialministerin Monika Bachmann sagt: "Die seit Jahren konstante Inanspruchnahme des Angebots zeigt uns, wie wichtig es ist, die Öffentlichkeit über die vertrauliche Spurensicherung zu informieren. Außerdem wollen wir Betroffene dazu ermutigen, die vertrauliche Soforthilfe und Beratung ohne Scham oder Scheu in Anspruch zu nehmen. Betroffene erhalten so die Möglichkeit Gewaltspuren zunächst ohne Anzeige vertraulich und gerichtsfest dokumentieren und kostenlos für zunächst zehn Jahre aufbewahren zu lassen. So können die Betroffenen in Ruhe und sorgfältig abwägen, ob und wenn ja wann eine Anzeigenerstattung für sie in Frage kommt."

Für die Kampagne konnte das Ministerium die Verkehrsbetriebe in Saarlouis, Neukirchen und Saarbrücken als Partner gewinnen. Sie stellen ihre Bus-Monitorsystem und die Hecks der Busse zur Verfügung, um dort Werbung zu schalten. Das Herzstück der Kampagne, die bis Januar 2022 laufen wird, ist ein Trailer.

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Anja Lüth 25.11.2021

 

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