
Das Interesse, ins Ausland zu reisen ist seit Jahresbeginn und mit Verfügbarkeit eines Impfstoffes deutlich angestiegen. 80 Prozent der weltweit Befragten planen mittlerweile wieder entsprechende Reisen zu unternehmen - Grafik: ITB Berlin / IPK International
Reiseabsichten der Menschen deutlich gestiegen
Das Marktforschungsinstitut IPK International, München, hat in Zusammenarbeit mit der ITB Berlin erneut eine Covid-19-Studie zu den weltweiten Reiseabsichten durchgeführt. Die Ergebnisse der aktuellen Analyse liegen nun vor. Dem IPK International zufolge haben derzeit 80 Prozent der Befragten vor, in den kommenden zwölf Monaten Reisen ins Ausland zu unternehmen. Deutliche Unterschiede gibt es beim Blick auf die Werte der verschiedenen Kontinente. Die Reiseabsichten der Europäer*innen liegen bei fast 90 Prozent, die der Amerikaner*innen bei rund 70 Prozent und die der Asiat*innen bei gut 60 Prozent.
Die Reiseziele variieren je nach Kontinent. Die Europäer*innen präferieren Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und Griechenland. Zu den favorisierten Destinationen der Amerikaner*innen gehören die USA, Kanada und Mexiko – aber auch Destinationen in Europa. Asiat*innen wollen ihre kommenden Urlaube vor allem in Japan, Südkorea, Vietnam und China verbringen. Doch auch Deutschland und Frankreich sind beliebte Ziele.
Ebenfalls abgefragt wurde die Art des anstehenden Urlaubs. Im Fokus der Befragten steht der "Sun & Beach"-Urlaub (63 Prozent), gefolgt von Städte- und Rundreisen. Für naturorientierte Urlaubsarten liegt das Interesse nach wie vor über dem Vor-Corona-Niveau. Auch der Wunsch nach Kreuzfahrten ist in den jüngsten Monaten regionsübergreifend angestiegen.
Doch obwohl der Wunsch nach Auslandsreisen groß ist, so beklagen der Studie zufolge fast 90 Prozent der Reisenden schwierige und komplizierte Reiseplanungen aufgrund der Pandemie. Auch COVID-bedinge Einschränkungen am Reiseziel sind für 80 Prozent der Befragten ein Problem.










