
Igor A. Jenzen ist seit 2004 Direktor des Museums für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung - Foto: SKD / Juergen Loesel
Igor Jenzen verlässt Museum für Sächsische Volkskunst
Das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung in Dresden muss sich auf die Suche nach einer neuen Führungskraft begeben. Denn der aktuelle Direktor Igor A. Jenzen wird die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zum Ende des Jahres verlassen und in Ruhestand gehen.
Jenzen hat seine Karriere 1993 an den SKD begonnen. Zunächst war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Direktor des Kunstgewerbemuseums. Zwischen 2000 und 2003 zeichnete er als kommissarischer Direktor des Kunstgewerbemuseums verantwortlich. Ein Jahr später übernahm er die Direktion des Museums für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung. Vor seiner Zeit bei den SKD hat Jenzen als Chefrestaurator und technischer Leiter der hessischen Landesausstellung "Hessen und Thüringen – Von den Anfängen bis zur Reformation" im Marburger Schloss gearbeitet.
Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, sagt: "Ich danke Igor A. Jenzen für seine langjährige Arbeit an den SKD und sein großartiges Engagement. Dank seiner genauen Beobachtungsgabe ist es ihm gelungen, aus der Perspektive der Gegenwart Begeisterung für die sächsische Volkskunst in allen Generationen zu wecken. Dabei wandte er sich mit Wärme und tiefem Verständnis den Menschen der Region und ihren Themen zu. Mit seiner intensiven Forschung über die Kunst des Erzgebirges hat er für die Geschichte und der Gegenwart dieser Region einen wichtigen und erhellenden Beitrag geleistet."










