
Helmut Bönnighausen ist der Begründer des heutigen LWL-Industriemuseums - Foto: LWL / Annette Hudemann
Trauer um Helmut Bönnighausen
Der Museumsmanager Helmut Bönnighausen, 78, ist am 1. Januar 2022 verstorben. Der Wegbereiter der Industriedenkmalpflege führte zuletzt von 1982 bis 2005 das LWL-Industriemuseum – Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur in Dortmund und Münster.
Bönnighausen startete seine Karriere 1973 im Amt für Denkmalpflege in Münster. Dort hatte er das neu geschaffene Referat für Technische Kulturdenkmale inne. Im Jahr 1979 gründete er das Westfälische Industriemuseum mit seinen acht Häusern, das heute den Namen LWL-Industriemuseum führt. Zunächst arbeitete er von Münster aus, 1982 zeichnete er als Direktor in der Museumszentrale, der Zeche Zollern in Dortmund verantwortlich.
"Mit Beharrlichkeit und Mut, aber auch Augenmaß und Realitätssinn hat Helmut Bönnighausen ehemalige Fabriken und Zechen zu Museen gemacht und mit dieser Arbeit bundesweit Maßstäbe gesetzt. Er war Wegbereiter der Industriedenkmalpflege und Pionier der Industriekultur", würdigte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger die Leistung des ehemaligen Direktors.
Neben seiner Tätigkeit in Münster und Dortmund unterstützte der in Schlesien geborene Denkmalpfleger Initiativen und Projekte in den neuen Bundesländern, in Tschechien und Polen als Berater.










