Chemnitz will Wirtschaftsförderung neu strukturieren
Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) soll umstrukturiert werden. Das hat der Oberbürgermeister Sven Schulze gegenüber dem Aufsichtsrat und den Mitarbeiter*innen verkündet. Demnach soll der neue Geschäftsbereich "Wirtschaft" direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt werden. Im Rahmen dessen ist vorgesehen, die bisherigen Mitarbeitenden der Stabsstelle "Wirtschaft und Digitalisierung" zusammenzufassen, ebenso die Kolleg*innen, die sich mit den Themen Wirtschaftsförderung und -entwicklung bei der CWE befassen.
Zu den vorrangigen Themen der neuen Organisationseinheit sollen alle Themen der Wirtschaftsförderung, des Unternehmensservice, des Standort- und Ansiedlungsmanagements sowie der Fachkräfteentwicklung gehören. Die CWE wird dann künftig für das Stadtmarketing, den Tourismus und Sonderprojekte zuständig sein.
Nach den Plänen des Oberbürgermeisters sollen voraussichtlich circa die Hälfte des Kollegiums aus der CWE in die Stadtverwaltung wechseln, die andere Hälfte dortbleiben. Der bisherige Geschäftsführer Sören Uhle wird die Gesellschaft mit dem veränderten Aufgabenspektrum weiterführen.
Oberbürgermeister Schulze sagt: "Ich habe im Wahlkampf versprochen, dass die Wirtschaft in Chemnitz Chefsache wird. Mit der jetzt von mir vorgeschlagenen Neuaufstellung wird das auch noch besser gelingen. Viele Wirtschaftsförderungsthemen verlangen schnelles und zielorientiertes Handeln der Verwaltung und auch meinen persönlichen Einsatz. Es ist daher folgerichtig, dass auch die Strukturen gestrafft und darauf fokussiert werden. Mit der Konzentration der CWE auf den Bereich Stadtmarketing und Tourismus können wir auch in Bezug auf die Kulturhauptstadt 2025 gezielter und effektiver vorankommen. Die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und die CWE werden so gemeinsam ein wunderbares Erlebnis für die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sowie auch für die vielen Besucher von außerhalb zu organisieren."
Der Vorschlag wurde nun an den Stadtrat herangetragen. Bei einem positiven Feedback soll die neue Struktur bis zur Jahresmitte umgesetzt werden. Ein Grundsatzbeschluss von Seiten des Stadtrats ist im März 2022 zu erwarten.









