Wirtschaftsförderungen können jetzt Klimaschutzkonzepte fördern lassen
Immer mehr Kommunen lassen Klimaschutzkonzepte erstellen. Seit Januar gibt es Verbesserungen vom Bund für kleine Kommunen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Unternehmen: Künftig sind auch Beratungsleistungen für kleine Kommunen förderfähig, und kommunale Wirtschaftsförderungen sind ab sofort zusätzlich antragsberechtigt, übrigens auch Kirchen und Hochschulen. Anträge müssen bis zum 31. März beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.
Neu ist auch die Förderung der Radverkehrsinfrastruktur oder die Errichtung von Mobilitätsstationen. "Damit ein Klimaschutzkonzept aber letztlich gelebt wird und nicht in der Schublade verschwindet, bedarf es einer Verankerung in Verwaltung, Gemeinderat und Bevölkerung", stellt Thomas Steidle von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH, Karlsruhe, fest. "Klimaschutzkonzepte sind in der Regel nur so gut wie sie kommuniziert werden."
Ein Beispiel sei Offenburg: Durch Aktionstage und eine Bürgerbeteiligung wurden dort die Konzepte aktiv vorangetrieben, Vertreter aus dem Handwerk, den Betrieben und der Politik arbeiten künftig in Sachen CO2-Minderung Hand in Hand.
Agneta Melzer 21.01.2013









