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Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins will als "Dritter Ort" sichtbarer werden

Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) hat seinen Kommunikationsetat an die Agentur Mann beißt Hund, Hamburg, vergeben. In den kommenden zwei Jahren ist das Team um Geschäftsführerin Nicola Wessinghage dafür verantwortlich, die Bibliotheken als Orte der Begegnung und der Kooperation in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Im Rahmen der Kommunikationsstrategie sind noch nicht näher benannte "aufmerksamkeitsstarke Aktionen sowie passgenaue Maßnahmen" geplant. Zudem sollen digitale Medien verstärkt genutzt werden, um auf das Angebot der Bibliotheken hinzuweisen und diese als "Dritte Orte" in Berlin sichtbar zu machen. An dem Prozess sind sämtliche Bezirke sowie die Zentral- und Landesbibliothek Berlin beteiligt.

Agentur-Geschäftsführerin Wessinghage sagt: "Nach Aufträgen für die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen und für die Sächsische Landesbibliothek freuen wir uns sehr darauf, unsere Erfahrungen einbringen und die Kommunikationsstrategie der Berliner Bibliotheken mit gestalten zu dürfen."

Der VÖBB setzt sich aus rund 80 Berliner Bibliotheken zusammen. Diese stellen interessierten Besucher*innen eigenen Angaben zufolge 7,5 Millionen Medien sowie Streaming- und Lernplattformen sowie Computerarbeitsplätze und Do-it-yourself-Angebote in sogenannten Makerspaces zur Verfügung. Laut Mann beißt Hund nutzten im Jahr 2021 rund 90.000 Menschen das Angebot der Bibliotheken.

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Anja Lüth 18.02.2022

 

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