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"Preis Soziale Stadt 2012" zeichnet zehn Projekte aus

Bei der Preisverleihung zum Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2012" wurden am 24. Januar 2013 in Berlin zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements zur Verbesserung von Nachbarschaften mit einem Preis und zehn weitere Initiativen mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die prämierten Projekte beschäftigen sich unter anderem mit der Förderung von Integration, dem Zusammenhalt durch Stärkung der lokalen Ökonomie, Bildung und Kultur, der direkten Hilfe für benachteiligte Menschen im Quartier sowie dem Miteinander verschiedener Eigentümer in einem Stadtteil.

Insgesamt wurden 171 Projekte eingereicht. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. "Eine positive und stabile Entwicklung von Städten in der Zukunft setzt eine bürgerorientierte und integrative Stadtentwicklung voraus. Bürger und Bürgerinnen müssen dazu als gestaltende Akteure gewonnen werden. Alle eingereichten Projekte zum Preis Soziale Stadt 2012 beweisen das Vorhandensein eines bedeutsamen Gestaltungspotenzials", erklärte Dr. Peter Kurz, Verbandsratsvorsitzender vhw e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim. Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative unterschiedlicher Einrichtungen: Träger sind der AWO Bundesverband, der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der Deutsche Mieterbund, die Schader-Stiftung und der vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Hier zwei Preisträger-Beispiele - eine Übersicht aller Gewinner gibt es unter www.schader-stiftung.de oder www.gdw.de.

Die OstWerkStadt zielt mit der Konzeption "Standort stärken – Unternehmen entwickeln – Beschäftigung schaffen" im strukturschwachen Leipziger Osten darauf, die lokale Ökonomie im Stadtgebiet zielgenau und bedarfsorientiert zu fördern. Mit einem integrierten Ansatz ist es gelungen, Unternehmen und Arbeitsuchende zu beraten und zueinander zu führen. Schritte zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt wurden initiiert und begleitet. Die geschaffenen Beschäftigungsmöglichkeiten wirken als ‘Integrationsmotor’. Damit wurde der Stadtteil stabilisiert und die Quartiersentwicklung positiv beeinflusst.

In Köln unterstützt das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept "Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung" die Nachbarschaften in elf Gebieten. Insbesondere wird die Teilhabe von benachteiligten Bevölkerungsgruppen gefördert. Themenfelder sind: Kinder, Jugend und Familie, Soziales, Gesundheit, Bildung, Wohnen, Sport, Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Gemeinwesen und Politik. Seit 2006 wurden ca. 1.000 Projekte und Maßnahmen durchgeführt.


"Die Vielfalt der eingereichten Projekte zeugt von großem Engagement und bemerkenswerter Kreativität vor Ort. Der Preis Soziale Stadt bietet Gelegenheit, diesen persönlichen und häufig ehrenamtlichen Einsatz anzuerkennen. Mit diesem Engagement vor Ort gelingt es, genau dort anzusetzen, wo die Probleme am größten sind. Es ist uns deshalb ein Anliegen, möglichst viele Partner für den Einsatz im Quartier zu gewinnen, dazu gehört auch unternehmerisches soziales Engagement", so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

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