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OpenWeek – Lebensräume neu denken

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Eine Woche, eine Region, sechzig Teilneh­mende und unzählige Impulse: Mit der OpenWeek startet das Beratungsunternehmen Realizing Progress eine neue Veranstaltungsreihe für Pionier*innen der Standortentwicklung, Wirt­schaftsförderung und des Tourismus. Gastgeber des achttägigen Eventformates ist jährlich wech­selnd eine andere aufregende, selbstbewusste Region, die bereits kreative Impulse bei der Gestaltung von Lebensräumen setzt. Als Premiere bietet die OpenWeek Allgäu vom 28. Mai bis 4. Juni 2022 die Gelegenheit zur Begegnung mit engagierten Vordenker*innen, die den Wan­ del im Allgäu mit Leidenschaft verkörpern und vorantreiben.

FÜR REGIONEN UND STÄDTE VON MORGEN

Florian Bauhuber Geschäftsführer von Realizing Progress - Foto: Realizing Progress/Snell Media
Florian Bauhuber Geschäftsführer von Realizing Progress - Foto: Realizing Progress/Snell Media

Die OpenWeek 2022 steht unter dem Motto "Lebensräume neu denken". Mit einer kontrast­reichen Serie an Einzelveranstaltungen sorgt sie für eine Vielfalt an neuen, mutigen Impulsen: Ne­ben einer Auftaktveranstaltung und der Vorstel­lung des Lebensraum-Konzepts im Allgäu zählt ein ganztägiges Barcamp zur Zukunft von Le­bensräumen zu den Highlights der OpenWeek. Eine offene Fehlerkultur ist essenziell für Erfolge und Innovationsfähigkeit dem trägt eine Fuck­ Up-Night Rechnung. In einem abschließenden Hackathon erarbeiten die Teilnehmenden schließlich konkrete neue Ansätze und Lösungsideen zum Thema "Neue Verträglichkeit", um die Interessen von Einheimischen, Gästen und Natur besser auszubalancieren. Zentrale Fragen lauten: Wie kann man Lebensqualität messbar machen? Wie kann man Akteur* innen vor Ort idealtypisch in Prozesse einbinden? Wie gene­rieren wir Commitment und ganzheitliches Verantwortungsbewusstsein zur Region und zum Lebensraum? Diese Fragen sind nicht nur in der gastgebenden Region oder am Tagungsort Fischen selbst relevant, sondern für viele Regio­nen und Städte zentrale Herausforderungen der Zukunft. Damit können die Teilnehmer* innen nicht nur zur Weiterentwicklung des Allgäus bei­ tragen, sondern auch Ideen und Formate für ihre eigenen Lebensräume mitnehmen. Die Teilneh­menden müssen allerdings nicht bei jedem ange­boten Format dabei sein. "Die OpenWeek ist als Workation, also als Mischform zwischen Arbeit und Urlaub, konzipiert, in der jeder de facto selbst entscheidet, wann und was er arbei­tet oder eben alternativ das Allgäu genießt", sagt Florian Bauhuber, Geschäftsführer von Rea­lizing Progress, zum flexiblen Konzept.

WORKATION: LEBENSFREUDE, FREIHEIT UND FREIZEIT

Gemeinsames Leben, Arbeiten, Essen und Erle­ben - die OpenWeek ist vom Coworkation­ Gedanken geprägt, aber auch vom lebens­frohen, begeisternden Austausch mit der gastge­ benden Region. Zeit und Raum für echte Begeg­nungen mit anderen Teilnehmenden und den Menschen vor Ort ist die zentrale Idee der Ver­anstaltung. So können Ideen und Gedanken im gemeinsamen Austausch wachsen und weiter­ entwickelt werden. Die flexible Programmgestal­tung gewährt deshalb viel Zeit für ein gemeinschaftliches oder auch indivi­duelles Erkunden der Umgebung und ihrer Frei­zeitangebote. Beispielsweise können die Teil­nehmer*innen eine Wanderung auf der Hörner Panora­ma Tour, Yoga in den Bergen oder gar Canyo­ning erleben. Aber auch das gemeinsame Abendprogramm, z.B. auf der Weltcup Hütte in Ofterschwang, soll in der Woche nicht zu kurz kommen.

PIONIERARBEIT AUS LEIDENSCHAFT

Stefan Egenter Marketingleiter der Allgäu GmbH - Foto: Allgäu GmbH
Stefan Egenter Marketingleiter der Allgäu GmbH - Foto: Allgäu GmbH

"Wir wollen mit der OpenWeek ein Event kon­zipieren, das mehr ist als ein kurzer Einblick in die Gastgeber-Region. Ein Event, das den Trend Workation, den wir selbst seit 2015 leben, aufgreift und für den Markt zugänglich macht." Corona hat laut Bauhuber erste zarte Pflänzchen für alternative Formen des Arbeitens auch in öffentlichen Verwaltungen und Organisationen gesät. Die Unternehmensberatung Realizing Pro­gress hat Erfahrung in der Pionierarbeit im Event­bereich. So startete sie bereits 2008 mit dem ersten touristischen Barcamp namens Tourismuscamp, das sie nach der 15. Auflage im vergangenen September zugunsten der OpenWeek zum letzten Mal in Magdeburg ver­anstalteten. "Neuland zu betreten ist mutig und bedeutet immer auch Neuanfang. Echte Innova­tionen entstehen aber nur, wenn man ausgetrete­ne Pfade verlässt", ist Bauhuber überzeugt. Dies gilt wohl nicht nur für die Veranstaltung, sondern auch für die potenziellen Teilnehmer* innen und ihre Gedanken.

Wolfgang Wagner Prokurist der Bayern Tourismus Marketing GmbH - Foto: Bayern Tourismus Marketing GmbH
Wolfgang Wagner Prokurist der Bayern Tourismus Marketing GmbH - Foto: Bayern Tourismus Marketing GmbH

Wolfgang Wagner, Prokurist der Bayern Tourismus Marketing GmbH, erhofft sich von seiner Teilnahme wertvolle Impulse für sich und andere: "Fremdenverkehr war gestern, Tourismus heute - und morgen? ... Lebensraum­ Management? Fest steht, der Tourismus geht durch eine Zeit der Veränderungen. Veränderun gen für die häufig zu wenig Zeit bleibt, über sie nachzudenken und sie zu diskutieren." Die OpenWeek soll hier eine Brücke zwischen Wirt­schaftsförderung, Standortentwicklung und Tourismus schlagen. Das Ziel: ganzheitlich und integriert unsere Lebensräume lebens- und lie­benswerter machen. Die Allgäu GmbH, Lebensraum-Partner der OpenWeek 2022, hat diesen Integrationsprozess bereits seit 20 l l vorangetrieben. Deren Marketingleiter Stefan Egenter freut sich darauf, viele innovative und vorausdenkende Menschen im Allgäu begrüßen zu dürfen: "Aus der Veranstaltungswoche erhof­fen wir uns wertvolle Impulse für die zukunfts­gerichtete und nachhaltige Weiterentwicklung unseres Allgäus als attraktive Region fürs Leben, Arbeiten und Urlauben."

TEILNAHME UND MITWIRKUNG

Laut dem Veranstalter ist jede*r Teilnehmer*in auch Ideen- und Impulsgeber, die Themen und Inhalte sind daher nicht vom Veranstalter defi­niert. Das einmalige Konzept ist auf Partizipation, Wissensaustausch und Dialog auf Augen­ höhe ausgelegt. "Jeder ist eingeladen seine Gedanken zur Zukunft von Lebensräumen einzu­bringen - nur gemeinsam können wir die Herausforderungen bewältigen, die die Zukunft für uns bereithält", lädt Florian Bauhuber zur Teil­nahme ein. Umfassende Informationen zum Konzept sowie das detaillierte Programm der OpenWeek sind auf www.openweek.de zu finden. Die Tickets für die achttägige Coworkation sind auf 50 Stück begrenzt und ab 930 Euro zzgl. Mwst. erhältlich und können noch gebucht werden.


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