bcsd geht Partnerschaft mit GCSP ein
Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd), Berlin, will den Transformationsprozess der Innenstädte positiv begleiten und dazu beitragen, dass die deutschen Städte zukunftsfähig bleiben. Aus diesem Grund hat der Berufs- und Interessenverband der Stadtmarketingszene eine Kooperation auf Basis einer gemeinsamen Mitgliedschaft mit dem German Council of Shopping Places e.V. (GCSP), Ludwigsburg, vereinbart. Der Interessenverband vereint Handel und Einzelhandel, Städte und Kommunen mit der Handelsimmobilienwirtschaft.
Durch die neue Partnerschaft wolle man das Verständnis der unterschiedlichen Akteursgruppen der Stadt füreinander mehren und gemeinsame Projekte für eine lebendige Innenstadt anschieben. Das sei wichtig, da die Gestaltung der Stadtzentren nur in Gemeinschaftsarbeit gelingen könne. Die Tatsache, dass 77 Prozent der Menschen in Städten und Ballungsgebieten leben und neben Großstädten mittlerweile auch kleine und mittlere Städte als Wohn- und Lebensort attraktiver werden, sei dabei zusätzlich ausschlaggebend.
Die bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen sagt: "Früher galten Shoppingcenter eher als Bedrohung für den Innenstadthandel, Heute ist gelernt, dass sie als integrativer Teil der Innenstadt konzipiert sein sollten und somit das Angebot als aktiver Impulsgeber sinnvoll ergänzen. Durch den fortschreitenden Strukturwandel in Einzelhandel bedarf es eines erweiterten Geschäftsmodels für die deutschen Innenstädte, die den modernen Bedürfnissen der Bürger:innen entsprechen. Die bcsd sieht daher in der Kooperation eine gezielte Weiterentwicklung der Innenstadtpartnerschaften, die im anstehenden Transformationsprozess wichtig und verstärkend sein werden."
Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des GCSP, fügt hinzu: "Wir freuen uns über diesen guten Schulterschluss, der unkompliziert zustande kam und der geprägt ist von einer hohen gegenseitigen Sympathie sowie dem Verständnis, dass alle Akteure einer Stadt aufeinander zugehen müssen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die unterschiedlichen Mitglieder beider Verbände zeigen deutlich, dass sich hier Handel und Immobilienwirtschaft mit City- und Stadtmarketing-Profis vernetzten, um lebendige Innenstädte zu stärken."
Als ersten gemeinsamen Schritt wird die gegenseitige Positionierung gemeinsamer Interessen in entsprechenden Ausschüssen sowie Arbeitsgruppen definiert, um diese dann aktiv auf Bundesebene zu vertreten.










