Außenwerbung in Dresden bleibt in gleichen Händen
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der sächsischen Landeshauptstadt Dresden hat die Außenwerberechte im öffentlichen Raum vergeben. Diese hatte das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung in fünf Losen ausgeschrieben. Die bisherigen Vertragspartner Wall GmbH, Berlin, und die Deutsche Städte-Medien GmbH (DSM) aus Frankfurt konnten die Verantwortlichen erneut von sich überzeugen.
Der Außenwerber Wall sicherte sich das zweite Los und ist unter anderem für die Errichtung und Bewirtschaftung von Fahrgastunterständen in der sächsischen Stadt verantwortlich. Ab dem 1. Januar 2023 sollen die Unterstände in Zusammenarbeit mit den Dresdner Verkehrsbetrieben und Versorgungsunternehmen abgebaut und durch neue Wartehäuschen ersetzt werden. Die DSM, eine Tochtergesellschaft der Ströer Core GmbH mit Sitz in Leverkusen, erhielt den Zuschlag für die Lose eins, drei und fünf. Zu ihren Aufgaben gehört die Vermarktung von geklebten Werbeträgern wie Litfaßsäulen und Großflächen sowie von hinterleuchteten Medien, darunter City-Light-Boards, City-Light-Säulen und Uhrensäulen. Erstmals kommen im Rahmen der Zusammenarbeit digitale Werbemedien der Wall GmbH und der DSM zum Einsatz. Das vierte Los, das die Werbung an Lichtmasten umfasst, wird in einer Sondersitzung vergeben.
Stephan Kühn, Baubürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften der Stadt Dresden, erklärt: "Wir legten großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die neuen Vertragspartner müssen deshalb zahlreiche Auflagen bei den Materialien der Werbeträger und Fahrgastunterstände, der Stromversorgung, zum Vogelschutz und bei den Reinigungsmitteln beachten. Wir werden die Einnahmen erhöhen und die Ausgaben für die Stadt reduzieren. Die bis zu 30 Jahre alten und dementsprechend wartungsaufwändigen Fahrgastunterstände werden durch 850 Unterstände im neuen Design und zum Teil mit Gründächern ersetzt."
Sophie-Marie Jahn 08.04.2022










