WienTourismus und das Sigmund Freud Museum schicken einen Avatar von Sigmund Freud ins Metaverse - Foto: WienTourismus
WienTourismus nutzt das Metaverse für die Gästeansprache
Das Metaversum – laut dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg "das nächste große Ding" – ist eine digitale 3D-Welt, in der die realen mit den virtuellen Welten verknüpft werden. An dem Ort, der aus einer Vielzahl an Plattformen besteht, können sich Menschen begegnen und miteinander interagieren. Zahlreiche Unternehmen nutzen es bereits, um ihre Produkte oder Dienstleistungen sichtbar zu machen. Doch auch im öffentlichen Sektor hat das Metaverse Einzug erhalten. Das neueste Beispiel ist die Aktion "Get me out, Freud!" von WienTourismus und dem Sigmund Freud Museum, Wien.
Im Mittelpunkt der Aktion, die bis zum 29. April 2022 läuft, steht der Avatar Sigmund Freud, mit dem User*innen der Online-Community von Decentraland sprechen können. Die Dialoge reichen von der Existenz im virtuellen Raum bis hin zu möglichen Auswirkungen verpixelter Menschen auf die Libido. Zudem haben die User*innen die Chance, nach einer erfolgreichen Unterhaltung mit dem Freud-Avatar eine von zehn Wien-Reisen sowie Eintrittskarten ins Sigmund Freud Museum zu gewinnen. Dafür brauchen sie sich nur unter getmeoutfreud.vienna-info registrieren. Das erklärte Ziel ist es dabei, die Menschen zu ermuntern, eine Pause von der Online-Welt einzulegen und eine Reise ins reale Wien anzutreten.
"Im Rahmen unserer jüngsten Aktion mit Sigmund Freud als Avatar im Metaverse setzen wir uns einmal mehr mit dem Umgang der Gesellschaft mit den technologischen Möglichkeiten auseinander. Gerade jetzt dürsten die Menschen nach echten Erlebnissen, Reisen und kulturellem Austausch. Wir wollen eine Verschnaufpause von den atemberaubenden Verheißungen der virtuellen Welt bieten, indem wir zeigen, dass die reale Welt in Wien noch viel atemberaubender sein kann", erklärt der Wiener Tourismusdirektor Norbert Kettner.










