
Die Kampagne sensibilisiert Menschen, insbesondere Frauen aus der Ukraine, hinsichtlich der Unterstützungsangebote des Landes NRW – Foto: KreativRealisten
NRW informiert geflüchtete Ukrainer*innen
Seit Ende März 2022 läuft die Initiative "need-help.nrw" des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW), Düsseldorf. Diese beinhaltet zwei Maßnahmen: Die gleichnamige Informations- und Öffentlichkeitskampagne richtet sich an geflüchtete Frauen aus der Ukraine und macht diese auf Schutz- und Hilfsangebote im Bundesland Nordrhein-Westfalen aufmerksam. Darüber hinaus wird im Rahmen der Initiative dazu aufgerufen, die Frauenunterstützungsinfrastruktur zu fördern.
Die Informationskampagne umfasst die Plakatierung von über 500 digitalen Werbeflächen, die die Ströer Core GmbH, Leverkusen, zur Verfügung gestellt hat. Die Kampagnenmotive in deutscher und ukrainischer Sprache sind an den Bahnhöfen der Städte Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hagen, Hamm, Herne, Köln und Münster sichtbar. Zudem wurde die Internetseite need-help.nrw.de geschaffen, die Nutzer*innen auf das Opferschutzportal des Bundeslandes in ukrainischer Ausführung weiterleitet. Die auf den Plakaten integrierten QR-Codes verweisen ebenfalls auf das Portal.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRWs, erklärt: "Die Kampagne 'need-help.nrw' informiert geflüchtete Frauen direkt nach ihrer Ankunft in den Bahnhöfen der großen Städte in Nordrhein-Westfalen auf digitalen Werbeflächen über Hilfsangebote im Land Nordrhein-Westfalen. Nur wenn von Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen wissen, wo sie schnell und ohne Umwege Hilfe und Schutz finden, können sie die Angebote auch nutzen. Mit 'need-help.nrw' helfen wir da, wo Hilfe benötigt wird. Zugleich sensibilisieren wir damit die Öffentlichkeit, hin- und nicht wegzuschauen, wenn Frauen von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Darüber hinaus geht es um das Schaffen von niedrigschwelligen Angeboten zur Erreichung von Frauen und Kindern, um konfliktbezogene sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt im Fluchtkontext vorzubeugen und Opfern Unterstützung zu bieten."
Für die Umsetzung der Kampagne zeichnet die KreativRealisten – Gesellschaft für Marketingkommunikation mit Sitz in Pulheim/Köln verantwortlich. Die Agentur hat bereits einige Kampagnen für das MHKBG NRW realisiert, unter anderem zum Männerhilfetelefon und zum Schutz vor häuslicher Gewalt. Weitere Referenzen sind das Ministerium der Finanzen, für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW), beide mit Sitz in Düsseldorf, sowie die Stadt Pulheim.
Sophie-Marie Jahn 13.04.2022










