Geschäftsbetrieb des Neustrelitzer Slawendorfs in neuen Händen
Das Slawendorf in Neustrelitz hat einen neuen Investor: Rückwirkend zum 1. April 2022 übernimmt die ProKultur gGmbH mit Sitz in Berlin den Geschäftsbetrieb der Einrichtung inklusive der beschäftigten Mitarbeiter*innen und der Bundesfreiwilligen. Ziel des regionalen Projektentwickler ist es, mithilfe der Investition das touristische Angebot in der Destination zu stärken sowie den Bürger*innen und Tourist*innen auch weiterhin einen Einblick in die slawische Geschichte zu bieten.
Die Suche nach einem neuen Investor wurde erforderlich, da die Innovative Personal- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (IPSE) mit Sitz in Neustrelitz im Oktober 2021 einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Einer der Schwerpunkte der Gesellschaft war der Betrieb des Neustrelitzer Slawendorfs.
Der zuständige Insolvenzberater und Rechtsanwalt Michael Bohnhoff sagt: "Das Slawendorf hat eine Zukunft. Ich freue mich sehr, dass wir diese Lösung gefunden haben, damit die Touristenattraktion erhalten bleibt. Für die kommenden Jahre ist das Dorf mit dem Investor sehr gut aufgestellt. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitern, die auch in der Winterzeit immer vollen Einsatz gezeigt haben."
ProKultur-Geschäftsführer Werner Lehmann erklärt: "Ich freue mich sehr über die erzielte Einigung. Mein Dank gilt Michael Bohnhoff für die sehr guten Verhandlungen und Bürgermeister Andreas Grund, der die Lösung maßgeblich unterstützt hat."










