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Bereits im April 2022 galt Prof. Dr. Wiebke Ahrndt als Favoritin für das Amt der Präsidentin im Deutschen Museumsbund - Foto: Agentur Cuvee

Wiebke Ahrndt steht an der Spitze des Deutschen Museumsbundes

Es ist offiziell: Prof. Dr. Wiebke Ahrndt hat Prof. Dr. Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseums, als Präsidentin des Deutschen Museumsbundes, Berlin, abgelöst. Die Direktorin des Übersee-Museums Bremen wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung, die am 10. Mai 2022 in Merzig stattfand, gewählt.

"Ich freue mich sehr, als neue Präsidentin des Deutschen Museumsbundes gewählt worden zu sein. Als neue Präsidentin möchte ich zukunftsrelevante Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung weiter vorantreiben. Für die Gestaltung einer besseren Zukunft liegt mir auch die Aufarbeitung der Kolonialzeit und der ethisch korrekte Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten besonders am Herzen", erklärt Ahrndt.

Die Funktion der Vizepräsidentin hat auch künftig Prof. Dr. Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preussischer Kulturbesitz, inne. Der neue Vorstand, der auf eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird, besteht weiterhin aus: Dr. Heidrun Derks (Varusschlacht im Osnabrücker Land, Bramsche-Kalkriese), Dr. Iris Edenheiser (Deutsches Hygiene-Museum, Dresden), Dr. Rita Müller (Museum der Arbeit, Hamburg), Norbert Niedernostheide (Museum am Schölerberg, Osnabrück), Dr. Ute Pott (Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung, Halberstadt), Christina Reinsch (Hessischer Museumsverband), Dr. Reinhard Spieler (Sprengel Museum Hannover) und Menekse Wenzler (Stiftung Deutsches Technikmuseum, Berlin).

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Anja Lüth 11.05.2022

 

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