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(v.l.) Umweltsenator Jens Kerstan, Innensenator Andy Grote und Olaf Frankowski, Leiter der Hamburger Wasserschutzpolizei, präsentieren die neue Alster-Kampagne – Foto: PUBLIC MARKETING

Verhaltenskampagne für die Hamburger Alster

Die Stadt Hamburg möchte Menschen für ein rücksichtsvolles Verhalten auf und an der Alster sensibilisieren. Im Zuge dessen stellten der Innensenator Andy Grote (SPD), Behörde für Inneres und Sport (BIS), der Umweltsenator Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen), Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA), und Olaf Frankowski, Leiter der Hamburger Wasserschutzpolizei, am 20. Mai 2022 die Kampagne "#AlsterFürAlle" vor.

Hintergrund der Kampagne ist die Beschwerde- und Konfliktzunahme während der Pandemie, die zu einer erhöhten Polizeipräsenz und mehr Einsätzen führte. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Alster zu einem beliebten Freizeitort für Sportler*innen, Spaziergänger*innen und feierfreudigen Menschen entwickelt. Mithilfe der Alster-Kampagne sollen nun die Verhaltens- und Verkehrsregeln an dem Standort sichtbar gemacht werden. Dazu gehören unter anderem das Rechtsfahrgebot, Vorfahrtsregeln oder die Müllbeseitigung. Umweltsenator Kerstan betonte während des Pressetermins, dass die Alster zwar allen offen stehe, "aber es kann nicht jeder machen, was er will".

Die Kampagne umfasst fünf Motive:

  • "Alsterschiffe: Ist ein Alsterschiff in Sicht, musst du Platz machen"
  • "Naturschutz: Abstand halten von brütenden Vögeln"
  • "Promillegrenze: Auch auf der Alster"
  • "Rechtsfahrgebot: Nicht nur auf der Straße, auch auf der Alster"
  • "Umweltschutz: Müll gehört in die Tonne"

Sie wird auf Plakaten und den Social-Media-Kanälen der beteiligten Behörden ausgespielt. Darüber hinaus stehen Informationsstände bereit, an denen Polizist*innen über die Verhaltens- und Verkehrsregeln informieren. Zusätzlich erstellten die Verantwortlichen Aufkleber und einen Flyer mit einer Übersicht der wichtigsten Regeln. Mithilfe eines QR-Codes auf den Plakaten und Aufklebern werden Interessierte auf die Landingpage hamburg.de/alsterfueralle weitergeleitet, die Informationen über das Gebiet, die Verhaltens- und Verkehrsregeln sowie die Kampagnenmotive enthält. Zudem wurde der gleichnamigen Hashtag #AlsterFürAlle entwickelt.


 

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