Peter-André Alt verlässt Hochschulrektorenkonferenz vorzeitig
Ursprünglich sollte Prof. Dr. Peter-André Alt bis zum 31. Juli 2024 Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Bonn, sein. Doch der 62-Jährige hat sich nun entschieden, sein Amt vorzeitig abzugeben und zum 1. April 2023 den Vorsitz der Geschäftsführung einer Wissenschaftsstiftung in Berlin zu übernehmen, die sich aktuell im Aufbau befindet.
Alt ist seit August 2018 Präsident der HRK. Im April 2021 wurde er wiedergewählt. Vor seiner Zeit bei der Hochschulrektorenkonferenz war Alt Präsident der Freien Universität Berlin. Zwischen 2011 und 2021 beziehungsweise 2017 und 2018 arbeitete er als Sprecher der Berliner Landesrektorenkonferenz.
Alt sagt: "Der Entschluss, das Amt als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz vor dem Ende meiner zweiten und letzten Wahlperiode aufzugeben, ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe die Verantwortung für die Interessen des deutschen Hochschulsystems stets mit Engagement und Begeisterung wahrgenommen – und das wird auch in den kommenden neun Monaten so bleiben. Ich fühle mich durch die 269 Mitgliedshochschulen, deren Leitungen mich im April 2021 mit beeindruckender Mehrheit wiedergewählt haben, bestens unterstützt. Gleiches gilt für die HRK-Geschäftsstellen in Berlin, Bonn und Brüssel, deren Professionalität und Einsatzbereitschaft meine Tätigkeit auf exzellente Weise begleiten. Das Angebot, in leitender Funktion für den Aufbau einer bedeutenden neuen Wissenschaftsstiftung tätig zu werden, war jedoch außerordentlich attraktiv, weil es mir die Möglichkeit bietet, nochmals in ganz anderer Rolle Verantwortung für das Wissenschaftssystem zu übernehmen und meine Expertise langfristig in die Ausgestaltung beziehungsweise Umsetzung von Programmen der Spitzenförderung einzubringen."









