
Die Deutschen gingen zuletzt immer weniger auf Geschäftsreise - Foto: felixesteban
Business-Trips
Geschäftsreisen weiterhin unter Vor-Corona-Niveau
Die Corona-Pandemie hat nicht nur Urlaubsreisen eingeschränkt, sondern auch die Zahl der Geschäftsreisen verringert. Laut dem internationalen Marktforschungsinstitut YouGov mit hiesigem Sitz in Köln sind 13 Prozent der Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten geschäftlich verreist. Dies sind rund sechs Prozent weniger im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau im Februar 2020. Die Mehrheit der Business-Reisenden sind dabei Männer (70 %). Außerdem haben 30 Prozent einen Migrationshintergrund. Am häufigsten sind Menschen im Alter von 25 bis 34 Jahren beruflich unterwegs (26 %).
Bei der Hotelauswahl sind insbesondere die Sauberkeit (44 %), die Ausstattung (36 %) und die Lage (36 %) von zentraler Bedeutung für die Business-Reisenden – gefolgt von einer einfachen Erreichbarkeit, beispielsweise vom Flughafen oder Bahnhof (29 %). Zehn Prozent der Umfrage-Teilnehmer*innen wählen zudem Hotels, die zu einer Kette gehören mit der sie positive Erfahrungen gemacht haben. Zu den Freizeitaktivitäten der befragten Geschäftsreisenden gehören vor allem Abendaktivitäten, unter anderem der Besuch von Bars (59 %). Knapp die Hälfte gibt an, gerne hart zu arbeiten und viel zu feiern (54 %). Allerdings wären auch 53 Prozent bereit, ihre Freizeit zu opfern, um in ihrer Karrieren voranzukommen.
Die Analyse ist Teil des YouGov-Profile Peek "Business-Reisende" und wurde mithilfe des Zielgruppen-Segmentierungstools YouGov Profiles erstellt. Sie umfasst Daten und Fakten von Deutschen, die in den vergangenen zwölf Monaten geschäftlich unterwegs waren. Des Weiteren gibt die Untersuchung Auskunft über die Einstellungen zu Karriere, Aussagen zu Arbeit und Freizeit, die Gründe für die Hotelauswahl, das Social-Media-Verhalten sowie die Kanäle, über die die Zielgruppe am besten erreicht werden kann.
Sophie-Marie Jahn 12.07.2022










