
Alexander Farenholtz ist bis Ende September 2022 für die Documenta verantwortlich – Foto: KSB; Fotograf: Falk Wenzel
Zeitgenössische Kunst
Alexander Farenholtz ist Interimsleiter der Documenta
Alexander Farenholtz hat zum 19. Juli 2022 die Interimsgeschäftsführung der Documenta und Museum Fridericianum gGmbH in Kassel übernommen. Zu dieser Entscheidung kam der Aufsichtsrat der gemeinnützigen Organisation, darunter Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle als Aufsichtsratsvorsitzender und seine Stellvertretung Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Farenholtz folgt auf Sabine Schormann, die das Amt nach dem Antisemitismus-Vorfall bei der Documenta Fifteen niedergelegt hat. Er bekleidet das Amt vorerst befristet bis zum 30. September 2022. In den nächsten Wochen plant Farenholtz, Gespräche mit der künstlerischen Leitung und dem Team der Documenta.
Farenholtz ist bei der Documenta kein Unbekannter. Bereits 1989 war er als Geschäftsführer der Documenta GmbH aktiv und realisierte die Documenta 9 unter der künstlerischen Leitung von Jan Hoet. Zudem leitete er 1993 das Ministerbüro im Kunstministerium Baden-Württemberg, Stuttgart. Im Jahr 1996 verantwortete der Kulturmanager gemeinsam mit Tom Stromberg das Kulturprogramm der Weltausstellung EXPO2000 in Hannover. Von 2002 bis 2020 war er Mitglied des Gründungsvorstands und Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale.
Sophie-Marie Jahn 20.07.2022









