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IGFM wirbt mit Kinospot für schärfere Waffengesetze

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), München, hat eine Petition für strengere Kontrollen des Waffenexports gestartet. Hauptanliegen ist, die Waffenauslieferung in jene Regionen zu stoppen, in denen Menschenrechte eklatant verletzt werden. Auf das Anliegen macht derzeit der Online- und Kinospot "Beautiful Beast" aufmerksam. Entwickelt wurde dieser von Serviceplan Campaign, ebenfalls München, dass die IGFM seit 2009 in Kommunikationsfragen betreut.

Im Clip schwärmt ein Vertriebsmanager von einem Produkt, das zunächst nur im Detail gezeigt wird: Er spricht über die "perfekte Verbindung zeitloser Materialien" und die "unübertroffene Power und Effizienz". Später wird klar, seine Aussagen beziehen sich auf das weltweit meistverkaufte und eingesetzte Sturmgewehr. Welches Leid dieses Produkt anrichtet, belegen die anschließend gezeigten Videos, die in verschiedenen Krisengebieten entstanden.

Rund 870 Millionen Kleinwaffen sind laut Agentur weltweit im Umlauf. Darunter fallen neben dem im Spot gezeigten Sturmgewehr auch Maschinenpistolen, Minen oder tragbare Raketenwerfer. Eine Vielzahl kommt aus Deutschland, das fünftgrößter Rüstungsexporteur der Welt ist – nach den USA, Russland, Frankreich und China.

Seit mittlerweile 41 Jahren engagiert sich die IGFM für die gewaltlose Verwirklichung der Menschenrechte. Arbeitsgrundlage bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

 

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