
Das Bundesumweltministerium hat seinen Dienstsitz in der Stresemannstraße in Berlin - Foto: Florian Profitlich
Bundesbehörde
Bundesumweltministerium vergibt Film- und Video-Etat
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in Berlin ist auf diversen digitalen Kanälen präsent. Dazu gehören neben der Website bmuv.de auch die Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und Telegram. Diese Auftritte sollen nun bekannter und beliebter werden – und zwar mit Videobeiträgen, Podcasts und Livestreams. Dafür verantwortlich zeichnet ab sofort die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Agenturen Jakobs Medien GmbH und gretchen GmbH.
Im Mittelpunkt des Rahmenvertrags steht die Erstellung von zielgruppenspezifischem Content für die einzelnen Channels. Neben einer Beispiel-Reportage kommen nun thematisch universell anwendbare, interaktive Social-Media-Formate zum Einsatz.
Christoph Herms, Gründer & Executive Producer gretchen GmbH, sagt: "Informationen haben im Netz eine andere Konsumgeschwindigkeit. Da gibt es meist nur eine Chance, um mit Bildsprache, Humor oder einer clever erzählten Geschichte, aufzufallen und Inhalte zu positionieren. Aber hinter gutem Content stecken intensive Recherche, kreative Arbeit und technisches Know How."
Darüber hinaus soll die ARGE ein Nachhaltigkeitskonzept für ressourcenschonende Produktionen entwerfen. Nicolai Jakobs, CEO und Gründer Jakobs Medien GmbH, erklärt: "Film- und Video-Produktionen können hohe CO₂-Emissionen verursachen, weil die Technik je nach Aufbau energieintensiv betrieben wird und am Set Müll entsteht, dessen Entsorgung vor allem in externen Lokationen komplizierter ist. Außerdem müssen Protagonist:innen, Crew und Equipment oft zu mehreren Drehorten transportiert und dort versorgt werden. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Projekte ökologisch-nachhaltig umzusetzen und den CO₂-Fußabdruck unserer Filmproduktionen drastisch zu reduzieren. “Grünes Produzieren” wird in der Event- und Filmproduktionsbranche künftig zu einem der entscheidenden Zuschlagsfaktoren werden. Davon sind wir überzeugt."









