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Der Denkort Bunker Valentin in Bremen ist eine von den im Rahmen des Programms „Bremen DIGITAL“ geförderten Kulturstätten – Foto: Harald Schwörer, photein.de

Digitalisierung

Bremer Veranstaltungs- und Kulturbranche erhält Förderung

Zur Unterstützung der Veranstaltungs- und Kulturbranche, die aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lockdowns sowie Einschränkungen stark gelitten haben, hat das Land Bremen das Förderprogramm "Bremen DIGITAL – Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen öffentlicher Veranstaltungs- und Kulturstätten im Land Bremen" ins Leben gerufen. Für die Umsetzung des Programms zeichnet die BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven mit Sitz in Bremen verantwortlich.

Mithilfe von "Bremen DIGITAL" möchte die Hansestadt Kultur- und Veranstaltungsstätten, die für eine breite Öffentlichkeit zugänglich sind, beim digitalen Wandel unterstützen und fördert zukunftsweisende Digitalisierungsvorhaben ab 100.000 Euro. Dazu gehören Investitionen in die Digitalisierung von Veranstaltungsabläufen, die Gästeführung, beispielsweise durch den Aufbau von Besucherleitsystemen im Netz, die Kassen- und Buchungssysteme, Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Veranstaltungssicherheit sowie die Barrierefreiheit. Die Player haben dabei die Möglichkeit, Zuschüsse von bis zu 80 Prozent zu ihren Investitionen zu erhalten. "Bremen DIGITAL" wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regional Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union in Brüssel (Belgien) finanziert.

Ralf Stapp, Vorsitzender der BAB-Geschäftsführung, zufolge wird das Förderangebot von der Veranstaltungs- und Kulturbranche gut aufgenommen: Das Budget von rund fünf Millionen Euro sei vergeben, wodurch keine weiteren Anträge mehr gestellt werden können. Zudem erklärt Stapp das Programm als beendet.

Neben dem privatwirtschaftlichen Sektor werden auch Akteurinnen und Akteure in öffentlicher Hand gefördert, darunter das Kulturbüro Bremen-Nord, die Messegesellschaft M3B GmbH in Bremen und die Landeszentrale für politische Bildung Bremen (LzpB) mit dem Denkort Bunker Valentin. Ziel ist es, digitale Angebote dieser Player neu zu gestalten und krisensicher aufzustellen sowie die Barrierefreiheit zu verbessern. Laut Dr. Thomas Köcher von der LzpB plant die Zentrale mithilfe von "Bremen DIGITAL" einen digitalen Lernraum, in dem User*innen selbst forschen können. Zusätzlich sollen darin Objekte und Biografien mit Orten und Dokumenten zur Geschichte des Bunkers Valentin verknüpft werden. Darüber hinaus möchte die LzpB neue barrierefreie Zugänge schaffen und eine dreidimensionale Projektion des Bunkers entwickeln.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa in Bremen, erklärt: "Mit diesem Programm unterstützen wir schnell und unkompliziert die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der Unternehmen und sichern sie damit langfristig. Bei digitalen Besucherleitsystemen beispielsweise geht es um den schnellen und kontaktlosen Einlass und das Bezahlen, die Registrierung und Nachverfolgung aber auch um die Kommunikation mit Kunden und Teilnehmern. Mit den entsprechenden Maßnahmen kann sich der Veranstaltungssektor auf zukünftige Krisen besser vorbereiten und zur Transformation für digitale Wirtschaftsstrukturen beitragen."

 

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