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WWF protestiert mit Hunderten Ameisen für Erhalt des Regenwaldes

Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion im Kölner Zoo rückt WWF erneut die Zerstörung des tropischen Regenwalds ins Zentrum seiner Kommunikation: Bis zum 9. März marschieren Hunderte von Blattschneiderameisen, die im Amazonas-Regenwald beheimatet sind, jeweils um 15 Uhr durch ihr Terrarium. Sie tragen dabei Schilder aus echten Blättern, in denen Parolen wie "Save Trees" und "Help" eingeritzt sind.

"Ein faszinierendes Schauspiel entsteht, bei dem die Bewohner des Regenwalds selbst für ihr Recht auf einen intakten Lebensraum demonstrieren", sagt Christian Mommertz, der als Kreativ-Geschäftsführer von BBDO Proximity Düsseldorf für die Idee verantwortlich zeichnet.

Von der Aktion erhofft sich die in Berlin ansässige Naturschutzorganisation finanzielle Unterstützung für ihre Projekte wie den Erhalt des Regenwaldes. Allein zwischen 1990 und 2010 wurden rund 125 Millionen Hektar durch legale und illegale Entwaldung vernichtet, so Dirk Reinsberg, Mitglied der Geschäftsleitung WWF Deutschland.

 

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