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Die Informationskampagne der Stadt München rückt Menschen in den Fokus, die den München-Pass selbst nutzen – Fotos: Daniela Pfeil, Gestaltung: Melanie Castillo

Öffentliche Verwaltung

München macht Ermäßigungsangebote sichtbar

Der Landeshauptstadt München zufolge liegen rund 17 Prozent der Einwohner:innen unterhalb des städtischen Durchschnittseinkommens. Um Menschen mit geringem Einkommen zu entlasten und die Teilhabe an kulturellen und sozialen Veranstaltungen sowie an Freizeitangeboten zu ermöglichen, hat die Stadt zusammen mit verschiedenen Partner:innen den München-Pass ins Leben gerufen. Mit diesem Pass erhalten Nutzende Ermäßigungen in den Bereichen Freizeit, Bildung, Kultur und ähnlichem. Dazu gehören zum einen vergünstigte Angebote beim Münchner Verkehrs- und Tarifverbund, zum anderen aber auch reduzierte Preise bei Bildungs- sowie Kulturveranstaltungen. Zum Beispiel verteilt der Kulturraum e.V. München kostenlose Resttickets für verschiedene Events an München-Pass-Inhaber:innen.

Trotz der zahlreichen Vorteile wird der München-Pass nur von knapp 23 Prozent der berechtigten Personen genutzt. Infolgedessen macht die bayerische Metropole nun mithilfe einer Informationskampagne auf das Angebot und die damit verbundenen Ermäßigungen aufmerksam Für die Umsetzung der Werbeoffensive zeichnete das städtische Kulturreferat in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat verantwortlich. Die insgesamt elf Kampagnenmotive zeigen Nutzer:innen des München-Passes, die verdeutlichen, dass jede Person in eine prekäre Lebenssituation kommen kann – sei es durch gesundheitliche Einschränkungen, berufliche Veränderungen oder persönliche Schicksalsschläge. Sie werden an Orten platziert, die Inhaber:innen mithilfe des Passes ermäßigt nutzen können. Auf der Landingpage München-Pass – Landeshauptstadt München finden Interessierte weitere Informationen rund um das Angebot.

Dorothee Schiwy, Sozialreferentin der Stadt München, erklärt: "Mit dem München Pass ermöglichen wir es Münchner Bürger*innen, die sich gerade in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, dass sie trotzdem an verschiedenen Angeboten im Alltag teilnehmen können. Das gibt vielen Menschen Halt. Gerade in Zeiten steigender Lebensmittelpreise, ansteigender Energiekosten und hoher Mieten sind kleine Momente des Glücks ein wichtiges Signal. Mit dem München-Pass kann man umsonst ins Freibad, kostenlos Ausstellungen besuchen oder sporteln. Ich danke allen Partner*innen, die Ermäßigungen für Menschen mit wenig Einkommen möglich gemacht haben."
 


Oberbürgermeister Dieter Reiter (2.v.l.) präsentiert die Kampagne mit beteiligten München-Pass-Inhaber:innen – Foto: Landeshauptstadt München/Nagy

 

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