
Seit 2019 gibt Bitkom jährlich den Smart City Index für deutsche Städte und Kommunen heraus – Foto: ZinetroN - AdobeStock
Smart City
Veränderungen beim Digital-Ranking deutscher Städte
Auch 2022 analysiert der Berliner Digitalverband Bitkom im Rahmen des Smart City Index den digitalen Status quo deutscher Großstädte. Nun hat Bitkom die Shortlist der smartesten Städte in Deutschland für 2022 veröffentlicht. Ziel der Analyse ist, den Städten und Kommunen eine Vergleichsgrundlage für digitale Aktivitäten zu geben, Erfolgsbeispiele aufzuzeigen und Regionen bei der Digitalisierung zu unterstützen.
Im diesjährigen Ranking sind gleich drei neue Kommunen in der Top 10 vertreten – Aachen (2021: Rang 17), Düsseldorf (2021: Rang 19) und Nürnberg (2021: Rang 16). Dafür haben es die Städte Berlin, Freiburg und Karlsruhe im Vergleich zum Vorjahr nicht unter die ersten Zehn geschafft. Zu den zehn digitalsten Städten 2022 gehören zudem Bochum, Darmstadt, Dresden, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.
Die vollständigen Ergebnisse des Smart City Index 2022 werden am 20. September 2022 im Vorfeld der Smart Country Convention in Berlin herausgegeben – eine Messe rund um die Themen Digitalisierung von Verwaltung und die Entwicklung smarter Städte.
Bitkom-Präsident Achim Berg erklärt: "Beim Smart City Index werden Deutschlands Großstädte umfassend und detailliert vermessen. Das Ranking zeigt, welche Städte bei der Digitalisierung führend sind. Auch in diesem Jahr gibt es viele Positionswechsel und so manche Überraschung. Die Dynamik ist groß, die Abstände verringern sich. Die Aufsteiger Aachen, Düsseldorf und Nürnberg werden mit ihrem Abschneiden für ihre digitalen Aktivitäten belohnt. Für alle anderen ist es ein Ansporn, ihre Digitalisierungsbemühungen zu steigern und ebenfalls Tempo zu machen."
Im Rahmen des Digital-Rankings werden die Index-Werte der Städte in fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft berechnet und zu einem Gesamtwert zusammengeschlossen. Dabei werden 133 Parameter untersucht und rund 11.000 Datenpunkte erfasst.
Sophie-Marie Jahn 14.09.2022










