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Das Gewinnerpodium (v.l.): Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebendige Stadt, Crivitzer Stadtvertreter Andreas Rüß, Stadtkoordinatorin Jana Nützmann, Critz'-Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm, Holger Herrmann, Bürger der Stadt Crivitz, Florian Pronold, ehem. Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerien für Bauen und Umwelt, und Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Lebendige Stadt - Foto: Stiftung Lebendige Stadt

Award

Crivitz für gesellschaftliches Engagement prämiert

Insgesamt 108 Städte aus dem In- und Ausland haben sich in diesem Jahr für den begehrten Preis der Stiftung Lebendige Stadt, Hamburg, beworben. In der aktuellen Ausgabe des Wettbewerbs konnten Bewerbungen eingereicht werden, die aufzeigen, dass die jeweilige Stadt eine engagierte Stadtgesellschaft aufweist. Dazu gehörten Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie sowie im Rahmen der Hochwasserkatastrophe 2021. Als Gewinnerin ging die Stadt Crivitz bei Schwerin hervor.

Die mecklenburgische Stadt, die im Rahmen eines Festabends im Berliner Humboldt Forum den Preis entgegennahm und 15.000 Euro einstrich, schaffte es, während der Corona-Pandemie weiterhin mit den Bürger:innen in Kontakt zu bleiben. So sorgten die Feuerwehr, die Gruppe "Crivitz hilft" und in Vereinen engagierte Ehrenamtliche dafür, dass Kinder Osterüberraschungen und Schulkinder sowie Senior:innen Mutmachbriefe erhielten. Anlässlich des 770. Stadtgeburtstags führte Crivitz unter dem Motto "IHR bleibt zu Haus – wir kommen zu EUCH" ein Fensterkonzert durch.

Darüber hinaus gingen Auszeichnungen – sogenannte Anerkennungen – an die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Danzig (Polen), Frankfurt am Main und Hamburg. Jede Stadt erhielt 1.000 Euro. Die Projekte reichten von Hilfen für Kinder über Hilfsbedürftige bis hin zu den Kulturschaffenden:

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Stadt hat in Kooperation mit dem Verein für Wiederaufbau und Katastrophenhilfe, Die AHRche, diverse Spielplätze im Stadtgebiet wieder hergestellt, damit die Kinder trotz zerstörter Häuser einen Ort zum Spielen haben.

Danzig (Polen)

"Gdanskhelp" ist eine Kampagne, die gemeinsam von der Stadt Danzig, der Danzig-Stiftung, dem regionalen Zentrum in Danzig sowie weiteren Einrichtungen und Privatpersonen ins Leben gerufen wurde. Im Mittelpunkt steht eine viersprachige Website und eine Helpline, über die man Unterstützung und Hilfe während der Corona-Pandemie suchen konnte.

Frankfurt am Main

Der Frankfurter Verein "Zukunft Bockenheim" kocht mithilfe 50 Ehrenamtlicher freitags bis montags täglich für 150 Menschen warme, vegetarische Mahlzeiten. Dabei ist es dem Verein wichtig, die Vernichtung von Lebensmitteln zu vermeiden.

Hamburg

Der Verein "MenscHHamburg" organisierte ein Festival zu Gunsten Hamburgs privater Theater- und Musikbühnen, Filmwirtschaft und Clubkultur. Die verkauften Tickets dienten als Spende. Zwei Solidaritäts-Streaming-Shows unter dem Titel "Einer kommt, alle machen mit" in der von der Kulturbehörde bereitgestellten Elbphilharmonie erbrachten eine Spendensumme von über einer Million Euro.

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Anja Lüth 29.09.2022

 

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