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Mockup der Website zum Projekt "Digital Benin" - Foto: MARKK

Kooperation

131 Museen bündeln Kunstschätze von Benin digital

Das Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Hamburg, will die Kunstschätze aus dem Königreich Benin für die breite Öffentlichkeit sichtbar machen. Im Oktober 2020 startete die Kultureinrichtung ein Großprojekt, um die im späten 19. Jahrhundert geraubten Gegenstände an einem Ort zu bündeln. Am 9. November 2022 wird die Plattform "Digital Benin" nach zwei Jahren Vorbereitung an den Start gehen. Auf dieser sind dann mehr als 5.240 Objekte digital aufbereitet und dokumentiert, die aktuell in 131 Museen und Institutionen aus 20 Ländern zu finden sind.

Für das Projekt erhielt das MARKK von der Ernst von Siemens Kunststiftung Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Dadurch konnte ein vierzehnköpfiges internationales Projektteam aus Frankreich, Österreich, Grobritannien und den USA, fünf wissenschaftliche Berater:innen aus Nigeria, Kenia und den USA sowie Projektbüros in Hamburg und Benin City finanziert werden. Sie kontaktierten weltweit Sammlungen, um die relevanten Objektdaten zusammenzutragen und diese für die Plattform zu bearbeiten.

"Digital Benin" versteht sich als Wissensforum. Dort sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit mündlichen Überlieferungen, Objektforschung, historischen Zusammenhängen, einem grundlegenden Edo-Sprachkatalog, Provenienzangaben, einer Karte des Königreichs Benin und Museumssammlungen verknüpft.

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Anja Lüth 26.10.2022

 

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