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Der digitale Rundgang spricht vor allem Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren an – Foto: Europäisches Hansemuseum/Rainer Jensen

Museum

Digitaler Rundgang durch die Hansezeit

Das Europäische Hansemuseum Lübeck (EHM) hat seine Dauerausstellung "Die Hanse" um einen digitalen Rundgang erweitert. Ab dem 30. November 2022 können sich Gäste auf die Suche nach Alex begeben, dem Sohn der Hansewissenschaftlerin Dr. Amelie von Knoggeburg. Dieser ist durch eine Zeitmaschine in die Vergangenheit verschwunden. Im Rahmen der virtuellen Tour "Abenteuer Hanse" lernen die Gäste wesentliche Entwicklungen der Hanse kennen und müssen verschiedene Rätsel lösen.

Die Besucher:innen können den Rundgang dabei im Single- oder Multiplayer-Modus absolvieren. Um an der Spurensuche teilzunehmen, benötigen die Nutzer:innen lediglich die entsprechende App auf ihrem mobilen Endgerät oder leihen sich im Museum ein Tablet aus. Das Haus empfiehlt die Entdeckungstour für Personen ab zwölf Jahren. Für die Umsetzung von "Abenteuer Hanse" war der Spiele-Entwickler Wegesrand, Mönchengladbach, verantwortlich.

Timo Knoth, Referent Bildung und Vermittlung sowie Projektleiter von "Abenteuer Hanse" im EHM, sagt: "Mit 'Abenteuer Hanse' haben wir im EHM ein ganz neues Vermittlungsformat geschaffen, dass es Gästen ermöglicht, mit der Ausstellung zu interagieren, sich spielerisch mit unseren Inhalten auseinanderzusetzen und so die Geschichte der Hanse auf ganz neue Art und Weise zu erleben."

Das 2021 gestartete Projekt "Abenteuer Hanse" wurde im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes entwickelt. Darüber hinaus fördert die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) den Digitalrundgang innerhalb des Programms "NEUSTART KULTUR".

Zeitgleich wird mit dem Start der virtuellen Tour auch die Dauerausstellung wieder vollständig geöffnet. Das EHM hatte diese seit Beginn des Jahres 2022 umgebaut, um sich barrierefreier und besuchsfreundlicher aufzustellen. Im Zuge dessen wurde unter anderem ein neuer Fahrstuhl eingebaut. Zudem ist die Inszenierung "Bergen" aus dem Burgkloster in das Haupthaus gezogen, in dem die Ausstellung künftig endet. In einem weiteren Schritt soll der Raum "London" zu einer Inszenierung umgebaut werden.

 

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