
Die Feuerwehr Frankfurt nutzt die digitalen Medien zur Risikokommunikation – Foto: Feuerwehr Frankfurt/Salome Roessler
Kommunikation
Frankfurter Feuerwehr informiert über Gefahren
Die Feuerwehr Frankfurt am Main baut ihre digitale Kommunikation aus. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Außenwerber Ströer bespielt sie künftig Info-Screens im Frankfurter Stadtgebiet. Mit deren Hilfe möchte die Feuerwehr die Bürger:innen zu verschiedenen Krisen- und Risikothemen informieren. Sie gibt unter anderem Tipps und Hinweise, um Gefahren zu vermeiden oder sich vor diesen zu schützen. Zudem klärt die Frankfurter Feuerwehr auf, wie sich die Menschen in gefährlichen Situationen verhalten sollen. Zum Beispiel thematisiert ein Screen, dass überbelastete Mehrfachsteckdosen oder elektrische Heizöfen, die an einem Vorhang stehen, einen Brand auslösen können. Darüber hinaus nutzt die Feuerwehr die Medien zur Notfallvorsorge, um beispielsweise auf einen möglichen Stromausfall vorzubereiten.
Als festes Element auf den Motiven der Informationskampagne dient der Satzanfang "Wissen Sie…". Die verschiedenen Motive wurden von den Abteilungen Bevölkerungsschutz und Kommunikation gemeinsam mit Ströer entwickelt. Sie sind auf den 300 Stadtinformationsanlagen des Außenwerbers im Raum Frankfurt zu sehen, unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, im Hauptbahnhof und in Einkaufszentren. Dabei kommen die Spots individuell nach Jahreszeit oder Lage zum Einsatz. So wird im Winter verstärkt auf die Gefahr von Kohlenmonoxid hingewiesen. Weitere Informationen zu den ausgespielten Risikothemen stehen auf der Website der Feuerwehr Frankfurt zur Verfügung.
Annette Rinn, Sicherheitsdezernentin Frankfurts, sagt: "In der Risikokommunikation zu Themen wie Notfallvorsorge oder Rettungsgasse in der Stadt ist es wichtig, dass wir alle erreichen. Nicht jeder liest Zeitung und nicht jeder kann über Soziale Medien angesprochen werden. Die Displays in der Öffentlichkeit sind daher eine wertvolle Ergänzung."
Alexander Stotz, CEO Ströer Media Deutschland, ergänzt: "Informationen oder Hinweise von Polizei, Feuerwehr und Behörden sollten möglichst zeitnah und zielgerichtet bei der Bevölkerung ankommen – auch, beziehungsweise vor allem – im öffentlichen Raum. Als langjähriger Partner der Städte tragen wir mit unseren digitalen Medien einen Teil zu einer urbanen Kommunikationsinfrastruktur bei. Wir sehen gerade in dieser durch Krisen und entsprechenden Informationsbedarf geprägten Zeit auch unsere gesellschaftliche Verantwortung."
Zur Info: Die Feuerwehr Frankfurt nutzt die Ströer-Screens bereits, um Warnmeldungen auszuspielen. In Krisensituationen können die digitalen Flächen um aktuelle Informationen ergänzt werden.

Die Info-Screens werden mitunter in U- und S-Bahn-Bereichen ausgespielt – Foto: Feuerwehr Frankfurt/Salome Roessler
Sophie-Marie Jahn 30.11.2022










