
Dortmund möchte seinen Energieverbrauch um 20 Prozent reduzieren – Foto: Stadt Dortmund
Energie-Krise
Dortmund dankt eigener Bevölkerung
Die Stadt Dortmund thematisiert in der Kampagne "Dortmund macht´s" die aktuelle Energie-Krise. In Zusammenarbeit mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) und der Berliner Agentur Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH (JK) sensibilisiert und informiert die Stadt über die drohende Energiemangellage und steigende Energiepreise. Ziel ist es, Menschen zu motivieren, Energie zu sparen. Die Stadt hat sich analog zu den Aussagen der Bundesnetzagentur vorgenommen, rund 20 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Die Kreation und lokale Umsetzung der Werbeoffensive verantwortete die Dortmunder Agentur Bounty Communication Group.
Als Kampagnenmotive fungieren Porträts von Dortmunder Bürger:innen. Diese sind auf Plakaten mit dem Slogan "Dortmund macht´s" im Stadtgebiet zu sehen. Zusätzlich kommen Flyer in mehreren Sprachen und Gratis-Postkarten zum Einsatz. Des Weiteren wird die Werbeoffensive auf den Social-Media-Kanälen der Stadt und der DEW21 ausgespielt.
Das Herzstück der Kampagne ist die Website dortmundmachts.de, die ab dem 15. Dezember 2022 verfügbar ist. Diese bündelt Informationen sowie städtische und nicht-städtische Hilfsangebote für Mietende, Familien und Betriebe in Dortmund. Darüber hinaus ist auf der Seite ein Barometer integriert, das den aktuellen Gasverbrauch im Stadtgebiet abbildet. Die Werte dafür kommen von der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ). Dadurch haben die User:innen die Möglichkeit, ihren Verbrauch mit dem der Vormonate oder des Vorjahres zu vergleichen und sehen, wie viel die Stadtgesellschaft einspart oder noch sparen muss. Das Barometer soll den aktivierenden Charakter der Werbeoffensive weiter stärken.
Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal sagt: "In Dortmund stehen wir zusammen. Die Kampagne 'Dortmund macht`s' soll für die kritische Lage sensibilisieren, andererseits aber auch motivieren, Energie einzusparen. Wir müssen hier weiter am Ball bleiben, Energie sparen ist und bleibt für uns alle in den nächsten Monaten das zentrale Ziel. Zudem nennt die Kampagne Hilfsangebote und gibt Kontakte und Empfehlungen für alle, die in der Krise in Notlage geraten sind."
Sophie-Marie Jahn 13.12.2022









