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Die digitale Kunst-Aktion mit dem Epoxidharz-Würfel soll die Flutkatastrophe im Ahrtal und ihre Folgen greifbar machen - Foto: Screenshot www.momahr.de

Solidarität

Digitale Kunstausstellung zeigt Folgen der Ahrtal-Flut

Im Jahr 2021 hat die #Flutwein-Kampagne, die unmittelbar nach der Ahrtal-Flut gestartet wurde, um die Familienbetriebe im Weinbau, der Gastronomie und dem Tourismus finanziell zu unterstützen, für Furore gesorgt. Insgesamt 4,5 Millionen Euro wurden durch die Verkäufe von den verschlammten Weinen eingenommen, die den Winzer:innen zugutekamen. Nun hat das bundesweite Netzwerk aus Flutbetroffenen, Helfer:innen, Freiwilligen und Partnern aus der Flutkatastrophe eine Kunstausstellung gemacht. Der Titel lautet "museum of modern ahrts".

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein 3,5 Tonnen schwerer Epoxidharz-Würfel, in den Objekte aus dem Katastrophengebiet eingegossen wurden. In einem zweiten Schritt hat der Digitalkünstler Simon de Payre Brune gemeinsam mit der ungarischen Produktionsfirma umbrella.tv digitale Kopien erstellt. Diese sind auf der Website www.momahr.de zu sehen und können von allen Seiten begutachtet werden, da sie sich virtuell um ihre eigene Achse drehen. Begleitend dazu finden Interessierte auf der Website Stimmen der Betroffenen und Helfer:innen, die zu den jeweiligen Exponaten etwas sagen.

Zusätzlich zur digitalen Kunstausstellung ist eine Digital-OoH-Kampagne gestartet. Diese wurde vom Creative House der Seven.One AdFactory in Kooperation mit White Rabbit Budapest entwickelt. Die einzelnen Motive kommen aktuell in und in den kommenden Wochen in Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Wiesbaden, Dortmund, Mannheim, Ludwigshafen und Saarbrücken zum Einsatz. Als Medien-Unterstützer der Kampagne fungieren Seven.One Entertainment Group, Burda Forward, WallDecaux Weischer Cinema und wetter.com sowie als Sponsoren und Partner Cupra Deutschland, die Löhr-Gruppe und Bohnen Logistics.


Die digitalen Kampagnenmotive sind in zehn Städten auf den WallDecaux-Werbeflächen zu sehen. Eine davon ist Berlin - Foto: Wall GmbH

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Anja Lüth 22.02.2023

 

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