
Vernetzte Städte: eTowns 2013 gekürt
Die digitalsten Städte der zehn Postleitzahlengebiete Deutschlands sind zum zweiten Mal von Google und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) prämiert worden. Ausgewählt wurden Städte, in denen die Unternehmen das Internet besonders umfassend in ihre Geschäftsmodelle einbinden.
Zu den eTowns 2013 gehören: Dresden, Brandenburg an der Havel, Kiel, Kassel, Osnabrück, Koblenz, Frankenthal, Landau, Ingolstadt, Erfurt.
Ermittelt wurden die eTowns durch eine Unternehmensbefragung des IW Köln zur Internetaffinität von Unternehmen und Nutzungszahlen der Online-Marketing-Plattform AdWords von Google. Laut der Befragung des IW Köln seien Unternehmen mit einer hohen Internetaffinität erfolgreich als weniger digital vernetzte Firmen. Nur acht Prozent dieser Unternehmen gaben allerdings an, beim digitalen Wandel Unterstützung von ihrer Stadt zu erhalten - obwohl sich 44 Prozent eine solche Unterstützung wünschen.
Erstmals wird die Auszeichnung auch vom Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. “Die deutschen Städte und Gemeinden sehen in der Digitalisierung große Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität hängen inzwischen maßgeblich auch von der Nutzung des Internets ab. Moderne Infrastrukturen wie Breitband sind dabei von entscheidender Bedeutung”, erklärt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.
Rebekka Hans 16.05.2013









