
Die KI-Kunstwerke verdeutlichen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten – Fotos: Publicis Groupe
Awareness
Ausstellung zeigt Klimawandel anhand bekannter Kunstwerke
WWF Deutschland mit Sitz in Berlin macht im Rahmen der Ausstellung "Climate Realism" auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) wird anhand acht bekannter Landschaftsgemälden gezeigt, was passiert, wenn die Durchschnittstemperatur um mehrere Grad ansteigt und damit die international vereinbarte 1,5-Grad-Grenze überschritten wird. Die Kunstausstellung ist seit dem 4. April 2023 online unter wwf-climaterealism.de abrufbar. Zusätzlich ist die Schau vom 5. bis 10. April 2023 im Berliner Kulturzentrum Pop Kudamm zu sehen.
Die Grundlage für die KI-Technologie bildeten Daten des Climate Impact Lab. Zudem unterstützte das WWF-Klimateam die Programmierung der KI. Die Technologie verändert Kunstwerke von historischen Künstlern wie Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Claude Monet hinsichtlich der Auswirkungen einer starken, gemäßigten und gar keiner Emissionsbegrenzung. So verschwindet Gauguins "Tahiti" durch den Anstieg des Meeresspiegels, Monets Seerosen werden zur Dürrelandschaft und Van Goghs "Weizenfeld mit Zypressen" steht in Flammen. Die im Rahmen der Ausstellung generierten Spenden kommen Klima- und Naturschutz-Projekten des WWFs zugute, unter anderem um Waldflächen aufzuforsten, Arktisgebiete zu schützen und aus der fossilen Energiegewinnung auszusteigen.
Bei der Umsetzung wurde WWF Deutschland von Agenturen der Publicis Groupe Germany unterstützt, die Standorte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln und München besitzt. Die Idee, die kreative Umsetzung und das Design stammen von der Frankfurter Agentur Leo Burnett. Für die generelle Umsetzung zeichnete Digitas Pixelpark in Hamburg verantwortlich. Publicis Media in Düsseldorf organisierte Werbeflächen in TV, Digital und Print. Das strategische Kampagnen-Messaging, die PR- und Medienarbeit sowie die Vernetzung mit Influencer:innen und Meinungsführer:innen übernahm MSL mit Sitz in Berlin.
Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland, sagt: "Trotz der akuten Gefährdung und bereits weltweit spürbarer Klimafolgen wie Dürren und Extremwetterlagen, mangelt es vielerorts noch immer an politischem Willen. 'Climate Realism' macht die Konsequenzen des Zögerns auf einen Blick und allgemein verständlich. Mit der Ausstellung wollen wir klar machen: Es gilt nun zu handeln, um die bekannten Szenen dieser Bilder so zu erhalten, wie wir sie kennen und um Unterstützung für den Schutz unseres Planeten zu gewinnen."
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Sophie-Marie Jahn 07.04.2023










