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Plau am See gehört zu den beliebten Reisedestinationen der Mecklenburgischen Seenplatte - Foto: mije shots_AdobeStock

Landesmarketing

Image Mecklenburg-Vorpommerns unter die Lupe

"Mecklenburg-Vorpommern hat sich seit 1990 gut entwickelt" – diese Ansicht vertreten 84 Prozent der Deutschen. Patrick Dahlemann, Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnet dies als einen "wirklich starken Wert", der im Vergleich zu 2018 sogar um zwölf Prozent gestiegen ist. Das geht aus einer bundesweite Wahrnehmungsanalyse des Landes Mecklenburg-Vorpommern hervor, die alle vier Jahre durchgeführt wird.

Dahlemann freut sich: "Unser Land genießt eine hervorragende Wahrnehmung als Land mit unverwechselbarer Natur, als Urlaubsland und insbesondere als Land für Nachhaltigkeit. Die positive Wahrnehmung ist dabei mehr als ein Trend. Sie verstetigt sich und zeigt, dass unsere Anstrengungen in der Markenarbeit für MV Wirkung zeigen." Gemeint ist damit die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns unter dem Slogan "MV tut gut". Demnach kennen 93 Prozent der Menschen des Bundeslandes den Slogan. Zudem passe das neu gestaltete Landessignet gut zum Land. Auch die Aussage "Land zum Leben" werde von 75 Prozent der Befragten als passend empfunden.

Das Markenbild des Bundeslandes habe sich in den vergangenen Jahren zunehmend verstetigt. So wird Mecklenburg-Vorpommern von vielen Menschen mit den Begriffen "ländlich", "norddeutsch", "Freiräume" und "natürlich" assoziiert. Begriffe wie "ehemalige DDR" oder "Ostdeutschland" verlieren an Bedeutung in Bezug auf die Marke Mecklenburg-Vorpommern.

Nachholbedarf sehen die Fachleute hingegen beim Thema "Arbeiten in MV". Dieses werde noch nicht all zu stark mit dem Bundesland verbunden, obwohl dieses eine Vielzahl an Arbeitsplätzen biete. Darüber hinaus verzeichnet die Landesverwaltung einen leichten Rückgang bei der Bewertung Mecklenburg-Vorpommerns als Gesundheitsland und Kulturstandort.

Forsa-Geschäftsführer Dr. Peter Matuschek sagt: "In vielen bundesweiten Befragungen sehen wir, dass im Zuge der Corona-Pandemie und der aktuellen Energiekrise einige Bereiche der öffentlichen Infrastruktur kritischer bewertet werden als vor einigen Jahren. Dies spiegelt sich auch in einigen Ergebnissen der aktuellen Evaluation für MV wider und bedeutet für die Marketingarbeit des Landes eine zusätzliche Herausforderung."

Zur Information: 2023 stand die bundesweite Evaluation der Image-Werte des Bundeslandes, der Landesmarke und der Landesmarketingkampagne "MV tut gut" zum dritten Mal an. Mehr als 2.000 Personen wurden zwischen 2022 und Januar 2023 in Web-Interviews befragt, außerdem gaben 20 Expertinnen und Experten aus dem Beirat des Landesmarketings MV Einblicke in die Image-Entwicklung des Bundeslandes. Die Umfrage führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH durch.

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Anja Lüth 10.05.2023

 

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