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Berliner Universitäten als Wirtschaftsfaktor

Jeder in die Berliner Universitäten investierte Euro aus der Landeskasse zieht zwei Euro an Wertschöpfung für die Bundeshauptstadt nach sich. Dies ergab eine Studie der DIW econ GmbH, Berlin, über die regionalökonomischen Effekte der Freien Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischen Universität Berlin und Universität der Künste Berlin. Die Studie beziffert den von den Universitäten in Berlin ausgelösten Wertschöpfungseffekt auf rund 1,7 Milliarden Euro. Dieser Wert ist doppelt so hoch wie die rund 840 Millionen Euro, die aus öffentlichen Landesmitteln in die Universitätshaushalte fließen.

Grund dafür sei laut der Studie das Einwerben von Drittmitteln mit dem die Berliner Universitäten einen beträchtlichen Teil ihrer Ausgaben bestreiten. Diese Mittel stammen somit nicht direkt aus der Landeskasse. Ein zusätzlicher Wirtschaftsfaktor sei zudem der Konsum der 96.000 Studierenden der vier Universitäten. 2011 beliefen sich ihre Konsumausgaben auf rund eine Milliarde Euro.

Zusammen beschäftigten alle vier Universitäten im Jahr 2011 rund 14.400 Mitarbeiter. Weitere rund 10.400 Arbeitsplätze entstanden in der Berliner Wirtschaft durch die Nachfrage der Universitäten nach Dienstleistungen und Gütern. Die vollständige Studie ist hier einzusehen.

Mehr zum Thema Berliner Hochschulen können Sie in der Juni-Ausgabe von Public Marketing lesen. Im Vordergrund stehen der zunehmende Wettbewerb zwischen den Hochschulen und ihre Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.

 

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