
Brandenburg profiliert sich seit 2018 als naturnahen aber bezahlbaren Lebensort mit hoher Lebensqualität, zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und erstklassigen Bildungschancen - Foto: Tilo Grellmann, AdobeStock
Zwischenbilanz
Brandenburg resümiert Landesmarketingkampagne
Im Mai 2018 hat das Land Brandenburg eine Landesmarketingkampagne mit dem Claim "Brandenburg. Es kann so einfach sein" gestartet. Seitdem werden jährlich rund 800.000 Euro in die Bewerbung des ostdeutschen Landes als wasserreichstes deutsches Bundesland investiert. Nun hat die Staatskanzlei Brandenburg eine Bilanz gezogen.
Demnach wurden die Kampagnenvideos mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen. Zudem gab es 135.000 Likes und positive Reaktionen im Netz. Diese wurden unter anderem von den fast 55.000 Followern auf den Social-Media-Kanälen (@unser Brandenburg) generiert. Staatssekretär Benjamin Grimm sagt: "Das Landesmarketing hat seit dem Kampagnen-Start geholfen, unser Land und seine Erfolge zum Gesprächsthema in Deutschland zu machen. Das ist ein großer Erfolg, tut gut, macht Freude und schafft Selbstvertrauen."
Im Rahmen der Fünf-Jahres-Bilanz hat die Staatskanzlei eine Aktionswoche ausgerufen. Während dieser Zeit werden auf der Startseite der Kampagnen-Website es-kann-so-einfach-sein.de filmische Highlights zu jedem der Kampagnenjahre veröffentlicht. Zum Abschluss der Aktionswoche ist eine Vorschau auf die Kampagnenplanung für das aktuelle Jahr geplant.
Die Kampagne "Brandenburg. Es kann so einfach sein" wurde von der Leadagentur Scholz & Friends entwickelt. In jede Jahr widmete sich das Landesmarketing einem anderen Aspekt des Bundeslandes: 2019 ging es unter dem Motto "Paradies vor der Haustür" um die Lebensqualität in Brandenburg, 2020 stand unter dem Motto "Wat’n Jahr" und stand sinnbildlich dafür, dass Brandenburg sich trotz der Pandemie positiv entwickelt hat. Im vergangenen Jahr räumte die Staatskanzlei mit dem Vorurteil "jaanz weit draußen" auf und interpretierte "jwd" kurzerhand um in "jeder will dahin". Sie war notwendig gewesen, denn eine Analyse hatte ergeben dass das Land in der bundesweiten Wahrnehmung wenig präsent war und ihm ein geringes Profil zugeschrieben wurde.










