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Blicken optimistisch in die Zukunft des Stadeums: (v.l.) Jessica Jungclaus, Lea Redlich, der künftige Geschäftsführer Tobias Paulsen, Bürgermeister Sönke Hartlef, Tobias Giehler und Svenja Müller – Foto: Hansestadt Stade

Kongresse & Tagungen

Neue Leitung für das Eventzentrum Stadeum

Das Kultur- und Tagungszentrum Stadeum in der Hansestadt Stade bekommt ab Oktober 2023 einen neuen Geschäftsführer. Tobias Paulsen übernimmt die Leitung von Dr. Silvia Stolz, die das Haus Ende September 2023 verlässt. Paulsen ist bereits seit vielen Jahren als Vertreter der Geschäftsführung für das Stadeum tätig. "Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben. In den nächsten Jahren werden einige Herausforderungen auf uns warten, die ich mit meinem Team voller Elan angehen werde", so der neue Zentrumsleiter.

Unterstützt wird Paulsen von einem Leitungsteam bestehend aus Jessica Jungclaus, Assistentin der Geschäftsführung, Svenja Müller, Veranstaltungsreferentin für Tagungen, Kongresse und Kultur, sowie der Programmkuratorin Lea Redlich und dem technischen Leiter Tobias Giehler. Das Team rund um Paulsen konnte nicht nur den Verwaltungsausschuss der Hansestadt überzeugen, sondern auch den Aufsichtsrat des Stadeums. Die aktuelle Spielzeit des Zentrums für die Jahre 2023/2024 wurde noch von Stolz geplant. Die kommende Spielzeit 2024/2025 wird derzeit von dem neuen Führungsteam vorbereitet.

Die Stadt Stade plant bereits seit Anfang des Jahres 2023 die Zukunft des Stadeums. Neben einer neuen Geschäftsführung soll das Haus außerdem saniert werden. Die Verwaltung und die Fraktionen im Rat der Hansestadt seien sich einig, dass das Stadeum mit seiner überregionalen Bedeutung für Kultur und Veranstaltungen erhalten bleiben und auf die Anforderungen der nächsten Jahrzehnte vorbereitet werden muss. In einem ersten Schritt sollen Untersuchungen notwendige bauliche und technische Erneuerungen des Gebäudes aus den 1980er Jahren identifizieren. Zeitgleich werden mit einem externen Experten Anforderungen ausgearbeitet, die das Veranstaltungszentrum in Zukunft erfüllen muss. Die Ergebnisse beider Prozesse bilden die Grundlage für das Sanierungskonzept, das im kommenden Jahr entstehen soll und relevante Herausforderungen berücksichtigt, beispielsweise eine moderne und nachhaltige Energieversorgung.

Bürgermeister Sönke Hartlef erklärt: "Wir werden sehr intensiv an dem Nutzungs- und Sanierungskonzept arbeiten und gehen davon aus, dass frühestens ab Sommer 2025 die Modernisierung startet." Der künftige Zentrumsleiter Paulsen ergänzt: "Und auch während Arbeiten am Stadeum stattfinden, werden mein Team und ich ein interessantes, abwechslungsreiches Kulturprogramm für Stade und die ganze Region anbieten. Ob wir dann zeitweise auf externe Spielstätten ausweichen müssen, können wir erst sagen, wenn das Sanierungskonzept steht. Ich kann aber schon heute zusagen: Wir werden den Kulturbetrieb aufrechterhalten und ein Programm bieten, das die Menschen vom Stadeum erwarten."
 

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