
Das neue Corporate Design soll den Auftritt des Stuttgarter Kunstmuseums insbesondere in der digitalen Welt verbessern – Foto: GWW
Markenauftritt
Neues Erscheinungsbild für Kunstmuseum Stuttgart
Das Kunstmuseum Stuttgart sieht sich selbst als Ort für Kreativität sowie ästhetische Erfahrung und möchte die Teilhabe der Bevölkerung sowie den kulturellen, sozialen und interdisziplinären Austausch fördern. Um das Museum und die darin ausgestellte Kunst nun auch verstärkt in der digitalen Welt sichtbar zu präsentieren, hat das Haus sein Corporate Design modernisiert. Mit dem neuen Erscheinungsbild möchte die Einrichtung einen konsistenten und überzeugende Auftritt in allen digitalen Kanälen schaffen. Für die Umsetzung des Corporate Designs zeichnete die Stuttgarter Kreativagentur Gold & Wirtschaftswunder (GWW) verantwortlich.
Das neue Corporate Design fokussiert sich auf ein wiedererkennbares Farbsystem und Redesign der bestehenden Wortmarke. Die Farbauswahl orientiert sich an dem Werk "Anita Berger" vom deutschen Maler Otto Dix. Allerdings hat GWW diese um weitere Farbtöne ergänzt, die vor allem in den sozialen Medien eingesetzt werden. Durch die Verbindung von Tradition und Moderne wollte die Kreativagentur eine klare und selbstbewusste Farbwelt schaffen. Auch einzelne Buchstaben der Wortmarke wurden überarbeitet. Zudem ist das Logo des Stuttgarter Kunstmuseums nun an den Einsatz auf digitalen Endgeräten angepasst. Während das Logo im Museumsgebäude oder in Printmedien lediglich aus einer Zeile besteht, sind es auf digitalen Endgeräten sowie in schmalen Formaten zwei Zeilen. Darüber hinaus wurde das Akronym "KUNST" für Kunstmuseum Stuttgart in ein kürzeres Logo umgewandelt. Zusätzlich hat die Agentur einen Mediaguide für das Museum entwickelt, der den Museumsbesuch digital ergänzt.
Das Vorhaben, ein neues Corporate Design zu entwickeln, entstand während der Corona-Pandemie als verstärkt digitale Formate zur Kunstvermittlung entwickelt wurden. In dieser Zeit sei dem Museum bewusst geworden, welche Schwachstellen die bisherigen Gestaltungselementen haben. Im Rahmen von Workshops hat das Haus gemeinsam mit der GWW die Customer Journey und die Berührungspunkte mit der Museumsmarke analysiert. Die Ergebnisse bildeten die Basis für den neuen Auftritt und die Kreation der einzelnen Bausteine.
Sophie-Marie Jahn 17.07.2023









