
Destinationsentwicklung
Tourismus-Datenbank für Bayern geht an den Start
In den vergangenen Jahren haben immer mehr Bundesländer eine Tourismusdatenbank aufgebaut, um sämtliche Informationen zu den touristischen Angeboten zu bündeln und für die verschiedenen Akteurinnen und Akteure zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören unter anderem Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Hessen und Niedersachsen. Seit Ende Juli 2023 hat auch der Freistaat Bayern einen solchen Datenpool. Hinter der BayernCloud Tourismus (BCT) steht die Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM) mit Sitz in München.
BayTM-Geschäftsführerin Barbara Radomski sagt: "Mit dem Livegang der BayernCloud Tourismus gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in die digitale Zukunft des bayerischen Tourismus. Eine bessere Datenverfügbarkeit ist essenziell, um Gästen wie Einheimischen jederzeit und überall die bestmöglichen touristischen Informationen zur Verfügung stellen zu können und ihr Reiseerlebnis damit noch besser zu machen." Neben der Verbesserung der Reiseerlebnisse gehört auch eine bessere digitale Sichtbarkeit der bayerischen Regionen und Tourismusbetriebe zu den Hauptzielen.
Aktuell stellt die Datenbank knapp 189.000 Datensätze zur Verfügung, davon sind 11.330 Open Data. Dazu gehören auch Sensorikdaten (z.B. Parkplatzdaten) Diese werden eingespeist über mehr als 50 Schnittstellen von bayerischen Regionen, Städten, Institutionen und Verbänden. In Kürze sollen auch ein Veranstaltungs- und Wintersportmodul installiert werden, um beispielsweise Schneehöhen oder Öffnungszeiten von Seilbahnen abfragen zu können. Entwickelt wurde der Daten-Hub auf Basis der Software-Lösung DataCycle der Pixelpoint Multimedia Werbe GmbH, Klagenfurt am Wörthersee (Österreich), die eigens für das bayerische Content-Hub-Projekt unter eine Open-Source-Lizenz gestellt wurde.









