
Im Rahmen von "KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung 2023/24" werden drei Auszeichnungen vergeben – Foto: Screenshot der Website kulturlichter-preis.de (02.08.2023, 8:53 Uhr)
Auszeichnung
Kulturlichter-Wettbewerb geht in eine neue Runde
Der Bund fördert mit "Kulturlichter – Deutscher Preis für kulturelle Bildung 2023/24" die Umsetzung erfolgversprechender Konzepte der kulturellen Bildung. Nun geht der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kulturstiftung der Länder ausgelobte Wettbewerb in eine weitere Runde. Seit dem 1. August 2023 können Interessierte ihre Bewerbung unter kulturlichter-preis.de einreichen. Die Bewerbungsphase endet am 30. September 2023. Anschließend werden im Rahmen einer Preisverleihung im Frühsommer 2024 die Preisträger:innen ausgezeichnet.
Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Kultureinrichtungen und -initiativen aus den Bereichen Musik, Theater, bildende, darstellende und angewandte Kunst, Literatur, Soziokultur, Film, Medien, Digitales sowie kulturgutbewahrende Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Darüber hinaus können sich Einrichtungen der kulturellen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Bildungseinrichtungen als Kooperationspartner:innen am Wettbewerb beteiligen. Der Bund ermutigt insbesondere die Bewerbung von Kooperationspartner:innen, die ihre Synergieeffekte kreativ nutzen.
Die Teilnehmer:innen müssen sich mit einem konkreten Projekt bewerben. Pro Träger wird jedes Jahr nur ein Projekt zum Wettbewerb zugelassen. Dieses kann entweder als Konzept vorliegen oder bereits umgesetzt werden. Einrichtungen oder Initiativen, die in den Jahren zuvor auch schon am Wettbewerb teilgenommen haben, können sich mit einem neuen oder nennenswert weiterentwickelten Projekt erneut bewerben.
Insgesamt gibt es drei Auszeichnungen. Der Preis des Bundes ist mit 50.000 Euro dotiert und geht an ein Projekt, das bundesweit adaptiert werden kann. Auch der Preis der Länder umfasst eine Prämie von 50.000 Euro. Der Fokus liegt dabei auf einem Projekt, das regional oder interregional übertragen werden kann. Zudem gibt es einen Publikumspreis, der ein Projekt mit besonderem Potenzial würdigt. Statt einer Siegerprämie gewinnen die Akteurinnen und Akteure eine maßgeschneiderte Beratung durch Expertinnen und Experten für die Weiterentwicklung sowie professionelle Umsetzung ihres Projekts.
Die Preise des Bundes und der Länder werden von einer Jury vergeben, die von der Kulturstaatsministerin Claudia Roth und der Kulturstiftung der Länder bestimmt wurden. Die Gewinner:innen werden anhand von sieben Kriterien ausgewählt. Besonders wichtig sind unter anderem die Nutzung innovativer Methoden der Vermittlung und der Einsatz von neuer Technologien, wie Künstlicher Intelligenz. Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Effekte und die Wirkungen der Projekte bei der Zielgruppe plausibel belegt oder in Aussicht gestellt werden können. Zusätzlich sollen die Projekte anderen Akteurinnen und Akteuren ihre Konzepte und Instrumente zur Verfügung stellen, um die Verbreitung zu fördern. Die Jury bestimmt außerdem die Nominierten für die Wahl des Publikumspreises. Diese Auszeichnung wird mithilfe eines öffentlichen Online-Votings entschieden.
Sophie-Marie Jahn 02.08.2023










