ANZEIGE

Hamburger und Saarländische Politiker sind am aktivsten im Social Web

Acht von zehn Politikern haben mindestens ein Profil bei einem sozialen Netzwerk wie Facebook, Twitter oder Goolge+. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Am aktivsten sind die Bundestagsabgeordneten aus dem Saarland und Hamburg, von denen alle mit entsprechenden Seiten oder Profilen im Netz vertreten sind. Das ergab eine Auswertung der Social-Media-Analyse-Plattform Pluragraph im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neuer Medien e.V. (BitKom), Berlin. Demnach sind Volksvertreter aus Sachsen-Anhalt und Sachsen am seltensten im Social Web vertreten: fast jeder Zweite (42 Prozent) verzichtet hier auf die sozialen Netzwerke.

Am weitesten verbreitet bei den Bundestagsabgeordneten ist die Nutzung von Facebook. Die meisten Facebook-Profile haben die Abgeordneten aus dem Saarland (100 Prozent), Thüringen (94 Prozent) und Hamburg (92 Prozent). Ähnlich hoch ist der Gebrauch des Kurznachrichtendienst Twitter. Besonders aktive Twitterer kommen aus Berlin (83 Prozent), Hamburg (77 Prozent) und Sachsen-Anhalt (76 Prozent).

Die Videoplattform Youtube wird insgesamt etwas seltener genutzt. Am häufigsten vertreten sind hier die Abgeordneten aus Berlin (52 Prozent) sowie aus Bremen, Thüringen und dem Saarland (je 50 Prozent). Die Business-Plattform Xing hat die meisten Anhänger im Saarland (40 Prozent), in Hamburg (39 Prozent) sowie in Rheinland-Pfalz und Bayern (je 32 Prozent). Eher selten vertreten sind Bundestagsabgeordnete beim Netzwerk Google+. Am häufigsten wird dieses von Politkern aus Rheinland-Pfalz (26 Prozent), Hessen (22 Prozent) und aus dem Saarland (20 Prozent).

Wie bereits in der Printausgabe (PuMa 06/13) berichtet wurde, sind 37 Prozent der Bundesbürger der Meinung, der Einsatz des Internets durch die politischen Parteien werde entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Bundestagswahl 2013 haben. Dies ist das Ergebnis einer weiteren Studie von Forsa im Auftrag des BitKom. Demnach gaben fast drei Viertel der Befragten an, Politiker sollen das Internet nutzen, um sich im direkten Dialog mit den Bürgern auszutauschen.

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten