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Bundesinnenministerin Faeser (4.v.li.) stellt die Kampagne gemeinsam mit der Berliner Innensenatorin Iris Spranger (2.v.li.), Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr (re.) und Einsatzkräften der Feuerwache in Berlin- Mitte vor – Foto: Henning Schacht

Öffentliche Behörde

Innenministerium wirbt für mehr Respekt für Einsatzkräfte

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) in Berlin stärkt Polizei- und Rettungskräften den Rücken. Denn oft wird deren Arbeit durch unachtsames oder rücksichtsloses Verhalten von Menschen gestört beziehungsweise erschwert. Dem möchte das BMI mit der Digital-Kampagne "Zusammen für mehr-respekt.de" entgegenwirken, die am 23. August 2023 an den Start ging. Die Werbeoffensive ist langfristig angelegt und soll sukzessive erweitert werden.

Unter dem Motto "Zusammen für mehr Respekt" wirbt die Kampagne für mehr Wertschätzung und Respekt gegenüber den Polizei- und Rettungskräften. Dadurch soll die Anerkennung für die Arbeit der Einsatzkräfte gesteigert, Verständnis für die Einsatzsituation geschaffen und vermittelt werden, wie lebenswichtiges ein angemessenes Verhalten gegenüber den Einsatzkräften sein kann. Die Werbeoffensive richtet sich an die breite Bevölkerung, legt den Fokus aber insbesondere auf Jüngere.

Die Forderung der Kampagne: Mehr Respekt und Anerkennung für Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und vom Rettungsdienst  Foto: BMI 

Im Mittelpunkt der Werbeoffensive stehen kurze Video-Clips, in denen Mitarbeitende aus den Reihen der Bundespolizei, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW) und dem Rettungsdienst berichten, was sie bewegt und was sie in ihrem Arbeitsalltag erleben. Zusätzlich wurden Videos mit der Comedienne Negah Amiri produziert, die zeigen, welche Auswirkungen rücksichts- und respektsloses Verhalten für Einsatzkräfte und für Menschen in Notsituationen haben kann. Auf der Website mehr-respekt.de stehen neben den Kampagnen-Videos weitere Informationen zur der Arbeit und den Erfahrungen der Einsatzkräfte zur Verfügung.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagt: "Polizistinnen und Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und die Helferinnen und Helfer des THW verdienen jeden Respekt und jede Unterstützung für ihren herausragenden Einsatz. Sie retten Leben und sorgen Tag und Nacht für die Sicherheit von uns allen. Viele sind ehrenamtlich im Einsatz. Die meisten von ihnen haben schon Anfeindungen, Angriffe, Respektlosigkeiten und die Behinderung von Einsätzen erlebt.
Immer wieder gibt es Berichte von Gaffern, denen ein Foto vom Unfall wichtiger ist, als die schnelle Rettung von Schwerverletzten. Immer wieder machen Einsatzkräfte die Erfahrung, dass sie nicht schnell genug am Unfallort sind, weil es keine Rettungsgasse gibt. Immer wieder werden Rettungsdienste gerufen, obwohl dies nicht notwendig wäre. Vielen Menschen ist nicht klar, welche Konsequenzen ihr Verhalten in solchen Notsituationen haben kann.
Jede und jeder von uns kann die wichtige Arbeit von Polizei- und Rettungskräften durch rücksichtsvolles Verhalten und Wertschätzung unterstützen. Genau hierauf zielt unsere Kampagne. Ich danke allen Beteiligten, die sich für die Kampagne eingesetzt und diese möglich gemacht haben."

Die aktuelle Werbeoffensive reiht sich in eine Vielzahl an Kampagnen und Öffentlichkeitsmaßnahmen des BMIs für mehr Respekt für Einsatzkräfte ein. Bereits seit 2017 engagiert sich das Bundesinnenministerium verstärkt für die Anerkennung der Leistung von Polizei- und Rettungskräften – zuletzt mit der bundesweiten Kampagne "Schutz geht nur gemeinsam" im April 2021.

 

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