
Paul Spies ist seit 2016 Direktor des Stadtmuseums Berlin - Foto: Michael Setzpfandt
Kultur
Paul Spies verlässt Stadtmuseum Berlin vorzeitig
Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat bekannt gegeben, dass Paul Spies seine Arbeit als Vorstand und Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin vorzeitig abgeben wird. Ursprünglich lief sein Vertrag bis Juli 2025. Der Mitteilung zufolge wird er seine Tätigkeit beim Stadtmuseum voraussichtlich im Frühjahr 2024 beenden. Ein Ausschreibungsverfahren für die künstlerische Direktion wird in Kürze gestartet.
Als einen Grund führt Spies die Neukonzeption des Märkischen Museums an. Denn ihm zufolge erhält seine Nachfolge so die Möglichkeit, bei diesem Projekt eigene Impulse zu setzen. Zudem geht er nicht davon aus, dass er bei der Eröffnung des "Museums- und Kreativquartier", so der Arbeitstitel des Projekts, aufgrund seines baldigen Ruhestands dabei sein werde. Als weiteren Grund nennt er sein Bestreben, sich erneut mit einer Agentur selbstständig zu machen.
Paul Spies, 63, ist seit Februar 2016 für das Stadtmuseum Berlin aktiv. Davor arbeitete er in gleicher Funktion sieben Jahre lang für die Amsterdam Museum Foundation. Der Kunsthistoriker startete seine Karriere im Jahr 1987 mit der Gründung der der Agentur D’Arts, einem auf Beratung und Projektmanagement im Bereich Kunstgeschichte spezialisierten Unternehmen. Dieses leitete er mehr als 20 Jahre.
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